Kein Anstieg der Gewalt im Amateurfußball

 

Der DFB hat die zurückliegende Saison 2016/17 im Hinblick auf Störungen in Form von Gewaltvorfällen und Diskriminierungen bundesweit ausgewertet. Die Zahlen im Amateurfußball stabilisieren sich danach auf niedrigem Niveau. Lediglich 0,05 Prozent der Spiele mussten durch den Schiedsrichter abgebrochen werden. Bei 99,51 Prozent der Spiele notierte der Schiedsrichter weder einen Gewaltvorfall noch eine Diskriminierung. Über den Online-Spielberichtsbogen wurden in der vergangenen Saison im gesamten Bundesgebiet 1.353.379 Spiele erfasst und vom DFB ausgewertet.


Im wfv-Verbandsgebiet stellt sich die Situation ganz ähnlich dar. Bei 105.443 Spielen in der Saison 2016/17, von denen 91.304 Spiele im Rahmen des elektronischen Spielberichts ausgewertet werden konnten, kam es zu insgesamt 622 Störungen in Form von Gewaltvorfällen oder Diskriminierungen. Das Lagebild ist damit im Vergleich zur Saison 2015/16 fast unverändert. Bei einer nahezu gleichen Anzahl von Spielen waren hier 610 Störungen zu verzeichnen.


Die Zahlen basieren auf den Meldungen der Schiedsrichter, die seit 2014/15 nach jedem Spiel entsprechende Angaben im Online-Spielberichtsbogen machen. Die Auswertungen haben seitdem ergeben, dass Gewaltvorfälle in den letzten Jahren nicht zugenommen haben und die ganz überwiegende Anzahl der Spiele ohne nennenswerte Störungen verlief.