1986 Neckarsulm gewinnt den Erdinger Ü40-Sieger 2017

 

Aus den 16 Bezirken hatten sich insgesamt 24 Mannschaften für die siebte Auflage des "Erdinger Ü40-Cups" qualifiziert und es sollte das halten, was es versprach: tolle Spiele, emotionale Momente, Fairplay - all jene Attribute, die das Turnier zu etwas Besonderem machen ließen. An dieser Stelle sei dem SV Zainingen für die hervorragende Ausrichtung und der Schiedsrichtergruppe Münsingen, die die vierzehn Schiedsrichter gestellt hat, gedankt. Aber auf das Wetter hatten die Zaininger leider keinen Einfluss. So war es zwar den ganzen Tag verregnet, aber das tat dem Turnier keinen Abbruch.

 

Endlich am Ziel - so kann es für 1986 Neckarsulm am Samstag Nachmittag geheißen haben. Zwar spielten die Mannen aus dem Bezirk Unterland jedes Jahr immer eine starke Vorrunde, mussten sich dann aber meistens in der ersten KO-Runde geschlagen geben oder ihnen versagten die Nerven vom Punkt. Nun aber ist es vollbracht und sie können sich über den zweiten Titel freuen. 

 

Im Finale wartete mit dem Spvgg Gammesfeld ein guter Bekannter

 

Weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung konnte der diesjährige Erdinger-Meister ermittelt werden - 0:0 nach 17 Minuten. Also musste die Entscheidung vom 9m-Punkt fallen. Der Vorgeschichte der Neckarsulmer geschuldet, hatten die Gammesfelfder eigentlich die besseren Karten in der Hand, aber nachdem sich die Unterländer bereits im Halbfinale erfolgreich gegen KSV Behar Bad Urach durchgesetzt hatten, schlug das "Glücks"pendel dieses Mal für sie aus. Die Freude war riesengroß!

 
2. Platz beim Erdinger Ü40 Cup 2017: Spvgg Gammesfeld
 
 

Der Turnierplan sah vor, dass aus den vier Gruppen die ersten vier Mannschaften ins Achtelfinale kamen. In der Gruppe A sicherte sich die TuS Metzingen (Bezirk Alb) mit 11 Punkten knapp den Gruppensieg - auf den nachfolgenden Plätzen kamen 1986 Neckarsulm (Bezirk Unterland), der KSV Behar Bad Urach (Bezirk Alb) und der TSV Nusplingen (Bezirk Zollern). Der SV Fellbach (Bezirk Rems/Murr) mit 11 Punkten und der TSV Botenheim ebenfalls mit 11 Punkten (Bezirk Unterland) machten es in der Gruppe B unter sich aus - auf die Folgeränge kamen die Spvgg Stetten/Filder (Bezirk Stuttgart) und der TSV Kuppingen (Bezirk Böblingen/Calw). In der Gruppe C hießen die Qualifikanten SGM Ehingen/Dettingen (Bezirk Donau), FC Wacker Biberach (Bezirk Riß), Spvgg Gammesfeld (Bezirk Hohenlohe) und SV Sulgen (Bezirk Schwarzwald) - in der Gruppe D entsprechend SG Jettingen (Bezirk Böblingen/Calw), KSV Zrinski Waiblingen (Bezirk Rems/Murr), TSV Berghülen (Bezirk Donau/Iller) und SGM Maselheim/Reinstetten (Bezirk Riß).

 

In den darauffolgenden Achtelfinalpaarungen ging es schon um alles oder nichts und es kam, wie in den Jahren zuvor auch, bereits in dieser KO-Phase zu den ersten Überraschungen. Erneut waren es drei Gruppensieger, die sich geschlagen geben mussten: die TuS Metzingen (Sieger Gruppe A) mit 0:2 gegen den TSV Kuppingen, die SGM Ehingen/Dettingen (Sieger Gruppe C) mit 1:2 gegen die SGM Maselheim/Reinstetten, die SG Jettingen (Sieger Gruppe D) mit 0:1 gegen den TSV Nusplingen - allein der SV Fellbach setzte sich gegen SV Sulgen mit 2:1 als Gruppenerster durch. Des Weiteren mussten noch TSV Botenheim, SV Sulgen, TSV Berghülen und Spvgg Stetten/Filder die Segel streichen.

 

In zwei Viertelfinalbegegnungen kam es dann auch gleich zu den ersten 9m-Schießen. Die Spvgg Gammesfeld setzte sich mit 6:5 gegen den TSV Kuppingen, der KSV Behar Bad Urach mit 7:6 gegen die SGM Maselheim/Reinstetten durch. In den beiden anderen Spielen konnte sich der FC Wacker Biberach und der 1986 Neckarsulm durchsetzen. Im ersten Halbfinale setzte sich die Spvgg Gammesfeld mit 2:0 gegen den FC Wacker Biberach und die Neckarsulmer erst vom Punkt mit 9:8 gegen die Bad Uracher durch.

 

Die Ergebnisse finden Sie hier.

 

Die Spvgg Gammesfeld, FC Wacker Biberach, KSV Behar Bad Urach und TSV Kuppingen vertreten am kommenden Samstag, 16. September im südbadischen Steinmauern bei der baden-württembergischen Kleinfeldmeisterschaften 2017 den wfv.

 

An dieser Stelle wünschen wir den wfv-Vertretern viel Erfolg!