Staffeltag der Frauen in Walddorf

Gemeinsam in der Bezirksliga

Ab der Spielzeit 2024/2025 werden die Fußballbezirke Nördlicher Schwarzwald und der Calwer Teil des Bezirks Böblingen/Calw einen gemeinsamen Spielbetrieb haben. Die Frauen, sagte Bezirksvorsitzender Roland Ungericht (BB/CW), seien da schon einen Schritt weiter. „Ein guter Schritt“, wie Ungericht ergänzte und damit nicht nur den Beifall der anwesenden Vereinsvertreter, sondern auch den seines Amtskollegen Edgar Pakai (NSW) erntete.
Ein erster Teilzusammenschluss der Bezirke Böblingen/Calw und Nördlicher Schwarzwald ist beim Staffeltag der Bezirksliga-Frauen in Altensteig-Walddorf besiegelt worden. Die Staffelleiter Gabi Walter (BB/CW) und Helmut Späth (NSW) hatten sich schon im Vorfeld geeinigt, die beiden Bezirksligastaffeln zusammen zu legen. Mit diesen 13 Teams startet die neue Liga am 3. September in die Spielzeit 2022/2023: SV Oberiflingen, SF Gechingen, SGM Busenweiler/Alpirsbach – SGM Herrenberg/Bondorf, VfL Hochdorf, SGM Glatten/Hopfau II, SGM Bierlingen/Trillfingen, Spvgg Bad Teinach-Zavelstein, SSV Walddorf, SV Nufringen II, SGM Musbach/Klosterreichenbach II, SGM Klosterreichenbach/Musbach, SG Unterjettingen/Emmingen.
Als gemeinsamer Staffelleiter wurde Helmut Späth gewählt. Gabi Walter, die 20 Jahre im Amt war, will etwas kürzertreten, aber weiterhin beratend tätig sein. Im nach wie vor getrennt ausgespielten Bezirkspokal werden Späth und Walter weiterhin für die „eigenen“ Vereine der Bezirks- und Regionenliga (je zehn in beiden Bezirken) zuständig sein.
Nur gut eine halbe Stunde saßen Vereinsvertreter und Bezirksfunktionäre im schmucken Walddorfer Sportheim beisammen, da war das meiste schon geschwätzt. In ihren Kurzberichten zeigten Gabi Walter und Helmut Späth kurz einen Einblick in die vergangene Spielzeit. In beiden Bezirken hatte man sowieso nur eine ganz kleine Bezirksliga, die dann durch den Rückzug je einer Mannschaft (Berneck/Zwerenberg und SGM Wittershausen/Bochingen) noch weiter dezimiert wurde. Der Zusammenschluss beider Staffeln zu einer gemeinsamen Liga war deshalb die logische Konsequenz.
Auf zwei Dinge sollten die Vereine achten: Wenn sich Mannschaften für das „Norweger Modell“ entscheiden, also „Flex“ mit neun gegen neun spielen wollen, dann muss eine entsprechende Meldung spätestens am Donnerstag, 20 Uhr, im WFV-Postfach sein. Freudig aufgenommen wurde, dass der neue Staffelleiter Helmut Späth angekündigt hat, dass es von ihm nach der Saison auch in dem gemeinsamen Staffeln ein Torjägerkanone für die Spielerin mit den meisten Toren geben wird.
Im Pokalwettbewerb ermitteln Böblingen/Calw und der Nördliche Schwarzwald jeweils eine eigene Runde. Dies auch mit dem Hintergrund, dass dann beide Gewinner einen Startplatz des Verbandspokalwettbewerbs haben werden.

von Matthias Pakai, Bezirk NSW