Zauberwort in Ostwürttemberg heißt "Kommunikation"

Bezirksdialog Teil 2 – Nach dem Treffen zwischen wfv-Spitze und der Führungsriege des Bezirks Rems/Murr im April war am Dienstagabend Gastgeber der Bezirk Ostwürttemberg. Im Vereinsheim der SG Bettringen begrüßte der Bezirksvorsitzende Jens-Peter Schuller den wfv-Präsidenten Matthias Schöck und sein „Team“, bestehend aus Schatzmeister Rainer Domberg, Vorstandsmitglied Thomas Halder sowie den beiden Geschäftsführern Frank Thumm und Ralf Gabriel.

Grundlage des Formats „Bezirksdialog“ ist ein Austausch zwischen den Mitgliedern des wfv-Präsidiums und der Bezirks-Vorstandsmitglieder, um die Zusammenarbeit wie auch das Verständnis für einander im Sinne der Vereine weiter zu vertiefen. So saßen neben Jens-Peter Schuller alle zehn weiteren Vorstandsmitglieder des Bezirks Ostwürttemberg mit am Tisch.

Es wurde lebhaft diskutiert um Fragen des Senioren-Spielbetriebs, der Hallenfußball-Variante Futsal und zum Frauenfußball. Das Zauberwort des Abends hieß allerdings „Kommunikation“. Wie machen wir die tollen Angebote im Mädchen- und Frauenfußball besser bekannt? Wie können wir Werbung dafür machen, sich als Schiedsrichter zu engagieren? Auf welche Weise tragen wir die breite Angebotspalette dezentraler Bildungsmaßnahmen in unsere Vereine? Bei der Antwort auf diese und weitere Fragen spielen die sozialen Medien eine immer wichtigere Rolle. Nicht die Fußballbasis muss sich auf die Bedürfnisse des Verbands bzw. des Bezirks einstellen – sondern umgekehrt! Um also die verschiedenen Zielgruppen besser zu erreichen, müssen neben den klassischen Medien wie einer Homepage auch digitale Kommunikationskanäle intensiver genutzt werden.
Die Fragen und Anregungen aus dem Bezirksvorstand heraus drehten sich im Wesentlichen um den Spielbetrieb. So stellt sich der Bezirk bspw. auf eine abnehmende Anzahl an Mannschaften in den untersten Amateurligen ein und stellte ein passendes Spielbetriebsmodell vor. Ein enger Kontakt mit den Vereinen wird diesbezüglich gepflegt. wfv-Präsident Matthias Schöck zog ein positives Fazit und bedankte sich bei Jens-Peter Schuller und seinem Mitarbeiterteam für einen wertvollen,  konstruktiven Dialog „auf Augenhöhe“.