Schöck: "Dürfen Ehrenamt nicht überfordern"

Erster Bezirksdialog in Württemberg: Das Präsidium, Vorstandsmitglied Thomas Halder und Vertreter aus der wfv-Geschäftsstelle machten dem Vorstand des Bezirks Rems/Murr ihre Aufwartung beim TV Stetten im Remstal. Es entstand eine zweieinhalbstündiger, lebhafter und konstruktiver Austausch mit der Mannschaft um BV Patrick Künzer zu den Themen Kommunikation, Ehrenamt und Verbandsstruktur.

wfv-Präsident Matthias Schöck hatte eine klare Botschaft im Gepäck: „Wir müssen darauf achten, unsere Ehrenamtlichen nicht zu überfordern und überfrachten. Ohne unsere dezentralen, ehrenamtlichen Strukturen wird unser Verband auch in Zukunft keinesfalls funktionieren.“ Maßgeblich wird der wfv in diesem Zusammenhang die Digitalisierung vorantreiben und damit für Entlastung von Vereinen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen.

Große Zustimmung war in der Runde zu spüren, als über eine mögliche Anpassung der Verbandsstrukturen gesprochen wurde. Hier ist zunächst der Verbandstag gefragt, einen entsprechenden Auftrag zu formulieren. Klare Prämisse: „Wir gehen komplett ergebnisoffen in diesen Prozess und werden jeder Überlegung die optimale Organisation des Spielbetriebs zugrunde legen“, formulierte Schöck seine Erwartung.

Verbesserungspotenzial wurde von den Teilnehmern in Sachen Kommunikation identifiziert – wenn auch auf hohem Niveau. Hauptkritikpunkt: Die unregelmäßige Nutzung bzw. Überprüfung des eigenen E-Postfaches durch die Vereine. Dass hier der Hebel angesetzt werden muss, war Konsens. Der richtige Ansatz allerdings ist zu entwickeln.