Gewaltprävention im wfv

Ordnerschulungen zur Gewaltprävention auf Sportplätzen

Unter „sekundärer Gewaltprävention“ versteht man z.B. die Regelungen zur Gestellung von zwei durch Signalwesten gekennzeichneten Ordnungskräften bei Verbands- und Verbandspokalspielen der Herren. Diese Verpflichtung kann im Einzelfall auf Spiele der Reservemannschaften, der A- und B-Junioren sowie der Frauen ausgeweitet werden. In den vergangenen Jahren entwickelte der wfv seine Ordnerregelungen weiter. Der namentlichen Benennung der Ordner auf dem Spielberichtsbogen folgte ab der Spielzeit 2014/15 die zusätzliche Pflicht, sich kurz vor Spielbeginn in der Kabine des Schiedsrichters persönlich vorzustellen.

Die Wirksamkeit der Verpflichtung zur Gestellung von Ordnern setzt natürlich voraus, dass diese geschult werden, um ihren Aufgaben gerecht werden zu können, aber auch um die Grenzen ihrer Handlungsmöglichkeiten zu erkennen. Zum Maßnahmenpaket zählte deshalb auch die Fortsetzung der dezentralen Ordner-Schulungsreihe mit dem langjährigen wfv-Kooperationspartner Zweikampfverhalten e.V., unter Leitung von Rebekka Henrich – Neustart mit der Spielzeit 2017/18. Themen waren dabei Deeskalationsstrategien für Ordner, Konfliktminderungs- und Konfliktlösungsmöglichkeiten sowie anlassbezogene Kommunikation. In der Entwicklung stehen auch Deeskalationstrainings für Schiedsrichter.

Mit einem gewissen Stolz darf der wfv feststellen, dass die Gestellung von Ordnern beispielgebend für andere Landesverbände gewesen  und deshalb auch Bestandteil des DFB-Gewaltpräventionskonzepts „Fair ist mehr“ geworden ist.