Mit dem letzten Schuss

SGM Rexingen/Dettingen holt sich den Ü40-Bezirkstitel

Die Spannung war förmlich zu spüren – die Leistungen der Akteure deutlich zu sehen: Bei den Ü40-Bezirksmeisterschaften im Fußballbezirk Nordschwarzwald hat alles gepasst. Gastgeber SV Dießen mit seinem Vorsitzenden und Turniersprecher Stefan Meintel hatte alles dafür getan, um den neun teilnehmenden Mannschaften das passende Umfeld zu bieten.

Sportlich bewiesen die „alten Haudegen“ früherer Tage, dass sie zwar in die Jahre gekommen sind, das Fußballspielen aber keineswegs verlernt haben. Nach einer packenden Vorrunde in zwei Gruppen qualifizierten sich der SV Baisingen, die SGM Rexingen/Dettingen, die SG AGDBD (Altheim-Grünmettstetten, Dettlingen-Bittelbronn, Dießen) und die SG Ahldorf-Mühlen/Dettensee für das Halbfinale. Die weiteren Platzierungen: Spvgg Freudenstadt, SGM Talheim, ASV Nordstetten, TuS Betra und SV Leinstetten. Im Spiel um Platz drei setzte sich Ahldorf-Mühlen/Dettensee im Neunmeterschießen gegen die SG AGDBD durch.

Apropos Neunmeterschießen: Erstmals wurde nach dem neuen Modus gespielt, bei dem nach einem Unentschieden nicht mehr fünf, sondern nur noch drei Schützen pro Mannschaft antreten. Weil beide Halbfinals nach regulärer Spielzeit keinen Sieger fanden, wurde die neue Regel gleich ausgiebig angewendet. Ins Endspiel zogen schließlich der SV Baisingen und Seriensieger SGM Rexingen/Dettingen ein.

Bis zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff sah alles danach aus, als müsse auch das Finale im Neunmeterschießen entschieden werden. Rexingen/Dettingen hatte jedoch keine Lust mehr auf eine Extraschicht und bezwang durch Franco Selvaggio buchstäblich mit dem letzten Schuss des Spiels den gegnerischen Keeper Mehmet Özkoyuncu zum 1:0.

Matthias Pakai, der im Fußballbezirk Nordschwarzwald für den Freizeit- und Breitensport und damit auch für die Ü-Wettbewerbe zuständig ist, konnte dem Siegerteam den Meisterwimpel überreichen. Zudem erhielt jede teilnehmende Mannschaft noch eine Kiste Freibier, ein kleines Vesper gab es obendrauf. Pakai lobte die stets faire Spielweise aller Teams und freute sich über ein großes und vor allem ausgeglichenes Teilnehmerfeld.

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