Walking Football Freundschaftsturnier

Walking Football in Berneck: Der Bezirk Nordschwarzwald war das Mekka

Am Samstag, 18. April 2026, wurde Berneck zum Zentrum des Walking Footballs im Verbandsgebiet, genauer gesagt im Bezirk Nordschwarzwald. Bei hervorragenden Wetterbedingungen fand auf dem Sportgelände der SpVgg Berneck/Zwerenberg ein hochklassig besetztes Freundschaftsturnier im Walking Football statt.

Insgesamt zwölf Mannschaften aus sieben Bezirken sowie zwei Landesverbänden waren zu Gast in Berneck und machten den Turniertag zu einem besonderen Ereignis für den Freizeit- und Breitenfußball.

Teilnehmende Mannschaften
• SpVgg Berneck/Zwerenberg (Bezirk Nordschwarzwald)
• VfL Hochdorf (Bezirk Nordschwarzwald)
• SpVgg Dürrenmettstetten (Bezirk Nordschwarzwald)
• Team Nordschwarzwald and Friends (Bezirk Nordschwarzwald)
• TGA Rottweil-Altstadt (Bezirk Schwarzwald/Zollern)
• „WF Friends“ TSV Schmiden (Bezirk Rems/Murr/Hall)
• „Skywalker“ TSV Schmiden (Bezirk Rems/Murr/Hall)
• SV Bondorf (Bezirk Stuttgart/Böblingen)
• FC Biegelkicker Erdmannhausen (Bezirk Enz/Murr)
• SKV Rutesheim (Bezirk Enz/Murr)
• TSV Scharnhausen (Bezirk Neckar/Fils)
• SC Kuhbach-Reichenbach (Kreis Offenburg / Südbaden)

Die Turnierorganisation lag in den Händen von Matthias Pakai als Referent für Freizeit- und Breitenfußball sowie Fido Blaich von der SpVgg Berneck-Zwerenberg.
Die Turnierleitung vor Ort übernahm Mike Saknus, der gemeinsam mit dem Organisationsteam für einen reibungslosen Ablauf und beste Rahmenbedingungen sorgte.

Unterstützt wurde das Turnier von zahlreichen Verantwortlichen und Spielleitern, darunter Karl-Eugen Schiller (Bezirkssportrichter), Frank Hinterlang (Bezirkskassier), Karlheinz Seeger, Hans-Peter Müller, wfv-Lehrwart Thomas Göhring, Fido Blaich sowie Matthias Pakai als Referent für Freizeit- und Breitenfußball.

Fairness und Gemeinschaft im Vordergrund
Auch wenn am Ende ein Turniersieger ermittelt wurde, stand nicht das sportliche Ergebnis im Mittelpunkt. Vielmehr war es das Ziel des Turniers, den Mannschaften die Möglichkeit zu geben, ihr wöchentliches Training in einem fairen sportlichen Vergleich umzusetzen und gleichzeitig den Gemeinschaftsgedanken des Walking Footballs zu stärken.
Gerade diese Mischung aus ambitionierten Teams und Mannschaften, die vor allem aus Freude am Spiel teilnahmen, prägte den besonderen Charakter des Turniers.
Ein zentrales Thema war – wie erwartet – die konsequente Umsetzung der Grundregel des Walking Footballs: Gehen statt Laufen. In vielen Spielsituationen zeigte sich, dass diese Disziplin weiterhin Schulung und Erfahrung benötigt.

Bereits zu Turnierbeginn betonte Matthias Pakai, dass nicht die Größe des Turniers entscheidend sei, sondern dass alle Teams mit positiven Eindrücken nach Hause gehen und in ihren Regionen weitere kleinere Turniere organisieren, um die Regeln weiter zu verinnerlichen und Walking Football in die Fläche aller Bezirke zu tragen.

Die Spielleiter hatten dabei alle Hände voll zu tun, die Regeln konsequent umzusetzen, was jedoch über weite Strecken sehr gut gelang. Ein wichtiger Faktor war die Anwesenheit von wfv-Schiedsrichter-Lehrwart Thomas Göhring (SRG Crailsheim), der sich bewusst die Zeit nahm, nach Berneck zu kommen. Neben mehreren persönlichen Gesprächen mit den Teams leitete er auch selbst Spiele und sammelte wertvolles Videomaterial für zukünftige Schulungen von Spielleitern.

Prominente Gäste aus Verband und Bezirk
Begrüßen konnten die Organisatoren Matthias Pakai und Fido Blaich zahlreiche Gäste aus Verband und Bezirk, darunter:
• Wolfgang Ottmar (Bezirksvorsitzender)
• Uli Bernhard (Kommunikation)
• Hannelore Pink (Vorsitzende Freizeit- und Breitenfußball)
• Celina Löffler (wfv-Hauptamt)
• Horst Dürr (wfv-Hauptamt Spielbetrieb)
• Markus Bührer (Referent FuB Bezirk Rems/Murr/Hall)
Auch aus dem Bezirk standen zahlreiche Funktionäre selbst auf dem Platz und unterstützten das Team Nordschwarzwald and Friends, darunter Rudolf Kittel, Zeljko Klinec, Karlheinz Finkbeiner und Christopherus Graf.

Sportliche Ergebnisse
Sportlich setzte sich am Ende die SpVgg Berneck/Zwerenberg durch und sicherte sich den Turniersieg.
Die weiteren Spitzenplätze belegten:
1. SpVgg Berneck/Zwerenberg
2. SC Kuhbach-Reichenbach
3. SKV Rutesheim

Durchweg positive Resonanz und ein starkes Fazit
Bereits am Tag nach dem Turnier gingen die ersten Rückmeldungen der Vereine ein – und diese fielen durchweg äußerst positiv aus.

„Vielen Dank an den Bezirk Nordschwarzwald, die Schiedsrichter und die Helfer im Hintergrund, die uns im Vereinslokal kulinarisch verwöhnt haben.“

„Die Party danach war auch super – Berneck hat bereits einen hohen Standard gesetzt.“

„Super Organisation und Turnier. Vielen Dank.“

Ein Satz brachte die Stimmung des gesamten Tages besonders treffend auf den Punkt:
„Wenn der Spaß im Vordergrund steht, dann kommt so ein Turnier heraus.“

Genau dieser Geist war während des gesamten Turniertages in Berneck spürbar. Fairness, Freude am Spiel und das Miteinander standen jederzeit im Mittelpunkt.
Besonders beeindruckend war auch die Alters- und Geschlechtermischung der teilnehmenden Mannschaften. Der älteste Spieler des Turniers kam vom SKV Rutesheim und war stolze 79 Jahre alt. Mit großer Begeisterung berichtete er, wie gerne er Walking Football spielt – rund 50 Jahre nachdem er mit seinem damaligen Verein VfL Sindelfingen in der ersten und zweiten Runde des DFB-Pokals aktiv war.
Ein weiteres schönes Zeichen für die Vielfalt des Turniers setzte der FC Biegelkicker Erdmannhausen, der mit 72 Jahren die älteste aktive Spielerin des Turniers in seinen Reihen hatte.
Überhaupt war die Mischung der Geschlechter im gesamten Teilnehmerfeld sehr gut ausgeprägt, auch wenn die Männer zahlenmäßig noch leicht in der Überzahl waren. Umso erfreulicher war zu sehen, wie sich Jung und Alt sowie Frauen und Männer in vielen Teams hervorragend ergänzten und gemeinsam den besonderen Charakter des Walking Footballs unterstrichen.

Das abschließende Fazit des Turniertages fällt daher eindeutig aus:
Tolles Turnier, toller Gastgeber, tolle Teilnehmer, tolle Stimmung und eine hervorragende Verpflegung – alles in allem eine Veranstaltung, die Maßstäbe gesetzt hat.
Mit dem Freundschaftsturnier in Berneck wurde eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial im Walking Football für den Freizeit- und Breitenfußball steckt und wie diese Sportart Menschen unterschiedlichster Generationen verbindet.