Geschichte der Schiedsrichter Gruppe Tuttlingen

Am 22. September 1922, rief der Schwenninger Hans Liebermann die Tuttlinger Fussballfreunde zusammen, um in der Bahnhofsgaststätte in Tuttlingen eine Schiedsrichtervereinigung zu gründen.Schiedsrichter war in jener Zeit der Mitarbeiter der beteiligten Vereine oder Verbände, auf den sich die spielenden Clubs einigten. Deshalb hatte jeder Unparteiische seine eigene Regelauslegung entwickelt, weil er die ganzen Jahre auf sich gestellt war. Die Tuttlinger Pioniere zeigten echte Begeisterung, aufrichtige Sportkameradschaft und unentwegten Mut in allen Bereichen. Vom Spruch „Keiner liebt sie – aber alle brauchen die Schiedsrichter“ ließen sie sich nie von ihrer bestimmt nicht leichten Aufgabe abhalten. Die Schiedsrichtergruppe Tuttlingen versuchte von Anfang an, den Kontakt zu den Vereinen und Aktiven zu festigen, denn es kamen damals Aktive und Passive in die Regelabende der Schiedsrichter, die im „Kleinen Bären“ in Tuttlingen stattfanden. In den Regelabenden wurde auch die Geselligkeit gepflegt. Heute finden die Schulungsabende im katholischen Gemeindezentrum in Mühlheim statt. Das Regelwerk wird immer umfangreicher und dadurch entstehen immer höhere Anforderungen an die Schiedsrichter. Diesen Anforderungen wird die Schiedsrichtergruppe durch ihr Ausbildungs- und Förderkonzept gerecht.