Kinderfußball während Corona-Pandemie

Für F-Junioren und Bambini sind Einzelspiele, wie bei allen älteren Jugendaltersklassen üblich, nicht vorgesehen. Der Spielbetrieb erfolgt seit mehreren Jahren gemäß den Vorgaben des Württembergischen Fußballverbands bei gemeinsamen FairPlay-Liga-Spieltagen. Entsprechend den Corona-Vorgaben und Rahmenbedingungen geht das in der aktuellen Zeit nicht so wie früher.

 

Nach dem Motto „Große Dinge gehen nicht“ hat der Bezirksjugendausschuss Donau/Iller am 22.09.2020 einen Beschluss gefasst, wie ein Spielbetrieb bei den Kindern im Bezirk während der Corona-Zeit ablaufen soll.

 

 

  • Die Durchführung von Spieltagen und Gruppen erfolgt in Selbstorganisation. Hilfestellend ist im Support-Bereich eine Liste mit Vereinen welche Mannschaften in der Altersklasse Kinderfußball gemeldet haben.

 

  • Die Durchführung bzw. Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis. Das heißt Vereine und deren Trainer/Betreuer entscheiden letztendlich selbst über eine Durchführung bzw. Teilnahme.

 

  • Empfohlen wird grundsätzlich kleine Veranstaltungen im Freien mit ca. 40 spielenden Kindern (inkl. Rotationsspieler/innen).

 

  • Kein Spieltag von Bambini und F-Jugend parallel auf einem Sportgelände. Zum Beispiel vormittags Bambini 5er-Gruppen, je ca. 6-8 Kinder auf zwei Felder 3 gegen 3, eine Runde. Am Nachmittag F-Junioren 3er-Gruppen (maximal 4er), je ca. 10-12 Kinder auf zwei Felder 5 gegen 5, zwei Runden.

 

  • Entsprechend neu ausgearbeitete Spielpläne (3er und 4er) mit Tiersymbolen aber auch Excel-Spielpläne finden Sie Spielpläne PDF bzw. Excel.

 

  • Zur Nachweisführung gegenüber dem Verband sind die Spieltage beim Spielleiter für Vereinsturniere und -spieltage Hierfür wurde extra ein einfaches Form,ular emntworfen welches im Support-Bereich als Download zur Verfgügung steht. Eine Genehmigung eines Spieltags erfolgt nicht.

 

  • Es sind möglichst gleichbleibenden Gruppen (Praxis analog der Grundschule in konstanter Zusammensetzung) zu bilden.

 

  • Es hat die Berücksichtigung des wfv-Hygienevorschlags für Spieler/innen und Zuschauer/innen sowie Erstellung eines Vereins-Hygienekonzeptes zu erfolgen.

 

  • Falls Zuschauer zugelassen sind muss eine Datenerhebung Ein Muster hierzu finden im Support-Bereich. Dies Erhebung ist nach vier Wochen zu vernichten.

 

  • Die Datenerhebung der teilnehmenden Spieler erfolgt durch die Spielerliste der teilnehmenden Mannschaften, die ebenfalls im Support-Bereich als Download zur Verfügung steht.

 

  • Da jede Mannschaft eine separate Umkleidekabine für sich benötigt, empfehlen wir das die Kinder bereits umgezogen erscheinen und ohne umziehen wieder abreisen.

 

  • Wir empfehlen dringend auf Veranstaltungen in der Halle zu verzichten.

 

 

Die die aktuelle Lage ist noch mehr Flexibilität und Kommunikation der Verein untereinander gefragt. Absprachen in den gebildeten Gruppen bzgl. Spielort (Ausrichter) sowie Anfangszeit des Spieltags (beachte Platzbelegung) notwendig sowie eine unbürokratisch Regelung in den Gruppe selbst.

 

Wir hoffen, dass die Vereine Kinder dennoch schöne Spieltage erleben können und bedanken uns jetzt schon bei allen die versuchen, den Kindern ihren Sport zu ermöglichen.

Die Regeln der Fairplay-Liga

Allgemein

Fußball hat einfache Regeln:

  • „Vorne schießen wir Tore, hinten verhindern wir Tore.“ (F-Kinder mit fliegendem Torspieler)
  • „Wir spielen den Ball mit dem Fuß.“
  • „Wir treten den Ball, aber keine Spieler –> Foul!“
  • „Passiert uns ein Foul, bekommen die anderen den Ball und wir halten Abstand.“
  • „Spielen wir den Ball aus dem Feld, spielen die anderen ein.“
  • „Gelingt uns ein Tor, bekommen die anderen den Ball.“

Die Spielhelfer unterstützen die Kinder bei der Einhaltung dieser Regeln.

 

Drei weitere, elementare Verhaltensregeln sind an jedem Spieltag der Fair-Play-Liga zwingend anzuwenden.

 

1. Die Fanregel bzw. Abstandsregel

 

Eltern und Zuschauer müssen mindestens 15 Meter weg vom Spielfeld stehen!

 

Diese Regel bewirkt, dass es viel ruhiger auf dem Feld ist. Die Eltern stehen zu weit weg, um sportlich Einfluss auf ihre Kinder zu nehmen. Anfeuerungsrufe gibt es noch, auf kritische Zwischenrufe wird verzichtet. Dadurch können die Kinder ungestört spielen und ihre Spielkreativität am besten entfalten.

 

2. Die Trainerregel

 

Die Trainer begleiten das Spiel „als Trainerteam“ in einer gemeinsamen Coachingzone!

 

Diese Regel reduziert die Hektik auf dem Platz. Konflikte und negative Emotionen von Trainern entstehen seltener. Sie verstehen sich als Vorbilder in einem fairen Wettkampf und geben nur die nötigsten Anweisungen.

 

3. Die Schiedsrichterregel

 

Es wird ohne Schiedsrichter oder einer anderen spielleitenden Person gespielt!

 

Diese Regel sorgt dafür, dass die Kinder selbst Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen. Es gilt, ihnen beizubringen, dass sie selbst dafür verantwortlich sind, dass ein Spiel sauber und fair abläuft. Falls die Spieler mal nicht weiterwissen, unterstützen sie die Trainer gemeinsam bei der Entscheidungsfindung.