Vereins-Ehrenamtspreis

Schweiß, Herzblut und hunderte von Einsatzstunden – Die Gewinner des VEAP 2026 stehen fest

Nachhaltige Vereinsentwicklung, vorbildliche Jugendarbeit, innovative Infrastrukturprojekte oder gesellschaftliche Integration: Unsere Gewinner des Vereins-Ehrenamtspreises 2026 überzeugen auf ganzer Linie. Mit Preisen im Gesamtwert von rund 80.000 Euro belohnt der WFV seit 2009 die außerordentliche Arbeit seiner Mitgliedsvereine mit dem „VEAP“.

Eine Übersicht der Bezirkssieger gibt´s hier.

Zukunftsfähige Vereinsstrukturen & neue Mitmachkultur

Um das Ehrenamt zukunftsfähig aufzustellen, beschreiten mehrere Preisträger neue Wege bei der Organisation und Sponsorengewinnung. Der SKV Eningen 1889 (Bezirk Alb) setzte unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ auf eine besonders agile Vereinskultur: Durch kurze Entscheidungswege, digitale Tools und flexible Projektteams gelang es dem Verein, Eltern aktiv als Trainer*innen im Mädchenfußball einzubinden und das Vereinsheim gemeinsam zu modernisieren.

Einen strategischen Ansatz wählten auch die Sportfreunde Lorch (Bezirk Ostwürttemberg): Mit dem innovativen Sponsoring-Konzept „Heimvorteil“ und einer datenbankgestützten Partnerverwaltung stellte ein junges Vorstandsteam die Vereinsfinanzen auf solide Beine und sicherte so die optimale Förderung von rund 350 Kindern und Jugendlichen.

Eigeninitiative & Hands-on auf dem Sportgelände

Dass Teamgeist Berge versetzen kann, beweisen die Erfolge bei verschiedenen Infrastrukturprojekten. Der VfR Klosterreichenbach (Bezirk Nordschwarzwald) beeindruckte die Jury mit einer enormen Arbeitsleistung von über 4.000 Ehrenamtsstunden für 16 Projekte innerhalb eines Jahres – darunter der An- und Umbau des Sportheims, der Bau einer Beachvolleyball-Hütte sowie umfangreiche Zaun- und Bepflanzungsarbeiten.

Auch bei der TSG Ehingen (Bezirk Donau/Iller) nutzten die Ehrenamtlichen den Schwung einer dringend nötigen Modernisierung: Nach der kompletten Sanierung des maroden Umkleidehauses an der Fischersteige erneuerten sie in Eigenleistung direkt das gesamte Spielfeld.

Ganzheitliche Jugendarbeit & Mehrwerte für die Gemeinschaft

Viele Siegervereine entwickeln ihre Anlagen zu echten Begegnungsorten weiter und leben gesellschaftliche Verantwortung vor. Der TV89 Zuffenhausen (Bezirk Stuttgart/Böblingen) vereint beeindruckende Eigenleistung mit Integration: In sechs Wochen nahezu täglicher Arbeit errichteten die ehrenamtlichen Mitglieder eine neue Verkaufshütte inklusive Küche und Zusatzräumen. Das Vereinsleben zeichnet sich zudem durch Chancengleichheit und Vielfalt aus – sei es durch die kostenfreie Einbindung von Kindern aus Jugendhilfeeinrichtungen und Geflüchteten, eine Partnerschaft mit dem CSV Stuttgart oder Spendenaktionen für das Kinderhospiz Stuttgart.

Der SV Uttenweiler (Bezirk Oberschwaben) verwandelte wiederum eine ungenutzte Kugelstoßanlage direkt neben dem Platz in einen öffentlich zugänglichen Motorik- und Kletterparcours für Familien. Eine vorbildliche Abdeckung aller Altersklassen zeigt der SV Horgenzell (Bezirk Bodensee): Neben den „Ballzwergen“ für Drei- bis Fünfjährige und dem Ausbau des Mädchenfußballs sorgt der Verein mit einem neuen Schiffscontainer und der Ausrichtung zahlreicher Hallenspieltage für eine starke Infrastruktur.

Dass Jugendförderung nicht mit dem Schlusspfiff endet, beweist der TSV Ohrnberg 1921 (Bezirk Franken) mit seinem Motto „Mein Verein. Meine Freizeit.“, unter dem Zeltlager, Back- und Umweltaktionen organisiert werden. TURA Untermünkheim (Bezirk Rems/Murr/Hall) wiederum verband den Neustart seiner Jugendarbeit mit Traditionspflege: Neben der Sanierung der fast 70 Jahre alten Sporthütte Haagen feierte die beliebte TURA-Sportwoche ihr erfolgreiches Comeback.

Werte, Tradition & Innovation

Schließlich zeigen die Preisträger, wie sich Vereinsgeschichte mit modernen gesellschaftlichen Impulsen verknüpfen lässt. Der FC 1925 Hardt (Bezirk Schwarzwald/Zollern) nutzte sein 100-jähriges Jubiläum für nachhaltige Aktionen – so wurden aus ausrangierten Trikots neue Alltagsbegleiter in Form von Beuteln gefertigt, während der Themenabend „Beweg dein Hirn“ frische Impulse für Gesundheit und Kognitionstraining setzte.

Beim SV Horrheim (Bezirk Enz/Murr) trifft gelebter Teamgeist auf gesellschaftliche Verantwortung: Neben der eigenständigen Neugestaltung der Frauenkabine engagiert sich der Verein in der Digitalinitiative „Kopf an?!“ und bringt mit seinem traditionellen IVV-Wandertag ein ganzes Dorf in Bewegung.

Starkes Zeichen für die Zukunft des Sports

Die Vielfalt und Qualität der ausgezeichneten Initiativen machen deutlich, wie lebendig und leistungsstark das Ehrenamt in Württemberg ist. „Unsere Vereine sind das Herz des Amateursports. Wie viel Leidenschaft, Innovation und Zusammenhalt in den eingereichten Projekten steckt, ist tief beeindruckend“, betont WFV-Präsident Matthias Schöck. Das Ziel des Vereins-Ehrenamtspreises sei nicht nur die direkte Belohnung für die Gewinnervereine, sondern auch Sichtbarkeit für das ehrenamtlich Geleistete herzustellen. Schöck: „Der Vereins-Ehrenamtspreis bringt die unbezahlbare Arbeit unserer Ehrenamtlichen auf die große Bühne.“

Zunächst wird den Gewinner-Vereinen auf den Ehrenamtsveranstaltungen in ihren Bezirken gehuldigt. Ein besonderes Highlight wartet dann mit der großen WFV-Ehrenamtsgala: Dort stellen alle Siegervereine ihre Projekte in einem kurzen Pitch vor. Der überzeugendste Auftritt darf die Trophäe des Verbandssiegers mit nach Hause nehmen.

Großer Dank an alle Ehrenamtlichen und Unterstützer

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Vereinen für ihre herausragenden, ehrenamtlichen Leistungen! Falls Sie weitere Informationen zu einem Verein benötigen, lassen wir Ihnen diese auf Nachfrage gerne zukommen.

Ansprechpartnerin zum VEAP ist Katja Wöhrle (0711 22764-38; k.woehrle@wuerttfv.de).

Ein Dankeschön für die Unterstützung des VEAP geht an unsere Partner JUFA Hotels, Sport Böckmann, BLACKROLL und adidas!

Ansprechpartnerin

Katja Wöhrle
Hauptamtliche Verbandsmitarbeiterin

Tel: 0711/22764-38

E-Mail: k.woehrle@wuerttfv.de