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WFV-Präsident Matthias Schöck macht nach 24 Jahren Schluss als Bürgermeister
Mit einer Feierstunde hat die Gemeinde Hildrizhausen ihren langjährigen Bürgermeister Matthias Schöck nach insgesamt 24 Jahren und drei Amtszeiten verabschiedet. Rund 600 Bürgerinnen und Bürger sowie hochrangige Gäste aus Politik, Sport und Gesellschaft waren in die Schönbuchhalle gekommen, um die großen Verdienste des 52-Jährigen zu würdigen.
Neben Steffen Jäger als Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg und Landrat Roland Bernhard waren etliche Bürgermeister-Kollegen aus den umliegenden Gäu-Gemeinden nach Hildrizhausen gekommen. Für den Deutschen Fußball-Bund war eigens DFB-Präsident Bernd Neuendorf aus Frankfurt in die 3.600-Einwohner-Gemeinde gekommen, um der Wertschätzung für die Arbeit des DFB-Vizepräsidenten Ausdruck zu verleihen.
Für den Württembergischen Fußballverband nahmen Ehrenpräsident Herbert Rösch, Vizepräsident Rainer Domberg sowie die Geschäftsführer Frank Thumm und Ralf Gabriel an der Verabschiedung teil. Souverän und routiniert führte WFV-Vorstandsmitglied Jens Zimmermann als Moderator durch den Abend.
Würdigung aus Politik und Fußball
In seinem Grußwort hob Steffen Jäger die Dauer von Schöcks Amtszeit hervor: „Dass ein öffentliches Amt über einen so langen Zeitraum bekleidet wird, ist außergewöhnlich und belegt, welch hohe Anerkennung Matthias Schöck in Hildrizhausen genießt.“ Aus seiner gemeinsamen Arbeit im Württembergischen Fußballverband wisse er zudem, „wie besonnen, ausgleichend und lösungsorientiert Matthias Schöck Gremien führt“.
Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf würdigte Schöcks Persönlichkeit und Führungsqualitäten. In einer Talkrunde erklärte er: „Ich habe eine genaue Vorstellung davon, welches Bild der DFB nach außen abgeben soll. Maßgeblich sind hier die Personen, die den DFB vertreten. Und Matthias Schöck, den ich nun schon viele Jahre kenne, ist eine Persönlichkeit, die dieses Anforderungsprofil genau erfüllt. Und deshalb freue ich mich, dass wir ihn als Vizepräsident Strategie gewinnen konnten.“
Ehrenbürgerwürde als besonderer Höhepunkt
Höhepunkt der Abschiedsfeier war die Ernennung von Matthias Schöck zum Ehrenbürger der Gemeinde Hildrizhausen. In seiner Schlussrede dankte er den Bürgerinnen und Bürgern sowie seinen Wegbegleitern für das langjährige Vertrauen. Zugleich betonte er, dass er sich künftig auf mehr Zeit mit seiner Familie freue, die während seiner langjährigen Tätigkeit häufig habe zurückstehen müssen.
Weiterhin Verantwortung für den Fußball
Dem Fußball bleibt Matthias Schöck weiterhin in verantwortlicher Funktion erhalten. Er wird sein Amt als Präsident des Württembergischen Fußballverbandes unverändert fortführen und sich darüber hinaus ab dem 1. August noch intensiver stärtker seiner Aufgabe in den Führungsgremien des Deutschen Fußball-Bundes widmen.
Der Württembergische Fußballverband gratuliert Matthias Schöck zur Ehren-Bürgerschaft und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit in seinen vielfältigen Funktionen für den Fußball.
