Prävention

Hitzewelle am Wochenende: Gesundheitsschutz steht im Fokus

Die angekündigten hohen Temperaturen stellen Spielerinnen und Spieler, Schiedsrichter*innen, Vereinsverantwortliche und Fans am kommenden Wochenende vor besondere Herausforderungen. Im Verbandsgebiet stehen unter anderem Relegationsspiele sowie Wettbewerbe der Ü-Mannschaften auf dem Programm.

Wir haben bereits gestern darauf hingewiesen, dass bei Bedarf kurzfristige Anpassungen der Anstoßzeiten möglich sind. So können Spiele nach Abstimmung mit allen Beteiligten gegebenenfalls in die Vormittags- oder Abendstunden verlegt werden.

Gesundheitsschutz hat oberste Priorität

Die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) herausgegebenen Empfehlungen zum Hitzeschutz sollen Vereinen und Veranstaltern dabei helfen, Gesundheitsrisiken zu minimieren.

Die DFB-Kommission Sportmedizin empfiehlt:

  • Spielverlegungen in die Abendstunden oder, falls möglich, auf einen anderen Termin bei Temperaturen über 35 Grad Celsius beziehungsweise über 32 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 Prozent.
  • Ab 30 Grad Celsius sollten sämtliche Präventionsmaßnahmen konsequent angewandt werden.
  • Ab 40 Grad Celsius sollten weder Spiele noch Training stattfinden.

Ausreichend trinken und Schatten nutzen

Besonders wichtig ist laut den Experten eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Spieler*innen und Zuschauer*innen sollten regelmäßig trinken, um Kreislaufproblemen vorzubeugen. Neben Wasser eignen sich auch Saftschorlen oder ungesüßte Tees.

Vereine können zudem mit einfachen Maßnahmen zur Entlastung beitragen:

  • Bereitstellung von Trinkwasser
  • Nutzung von Sonnenschirmen oder überdachten Bereichen
  • Möglichkeit zur Abkühlung durch Wasser oder feuchte Tücher
  • Schaffung zusätzlicher Schattenplätze für Zuschauer*innen

Trinkpausen und Abkühlung für die Teams

Für Spieler*innen empfiehlt der DFB unter anderem sogenannte Pre-Cooling-Maßnahmen, beispielsweise durch kalte Getränke oder feuchte Handtücher. Auch eine der Witterung angepasste Kleidung kann helfen, die Körpertemperatur besser zu regulieren.

Schiedsrichter*innen können zudem pro Halbzeit ein bis zwei Trinkpausen anordnen. Bereits einfache Maßnahmen wie ein Wassereimer oder Sprühflaschen am Spielfeldrand können dabei einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden der Aktiven haben.