Frauen im Fußball
BW-Leadership Programm für Frauen endet in Wangen
Mit dem dritten und letzten Modul in Württemberg ist das BW-Leadership-Programm für Frauen 2025/26 erfolgreich zu Ende gegangen. Über sieben Monate hinweg bereiteten sich 15 Teilnehmerinnen aus den drei baden-württembergischen Fußballverbänden in Karlsruhe, Freiburg und nun zum Abschluss in Wangen im Allgäu auf Führungsaufgaben im Fußball vor. Aufgrund der großen Nachfrage und der positiven Resonanz wird das Programm auch in der Saison 2026/27 fortgesetzt.
Führungskompetenzen im Fokus
Im Mittelpunkt des Abschlussmoduls stand das Thema „Führungskompetenzen im Sport“. Unter der Leitung von Ulrike und Tobias Bracht vom Internationalen Fußball Institut (IFI) setzten sich die Teilnehmerinnen intensiv mit unterschiedlichen Führungsstilen auseinander. Ziel war es, den eigenen Führungsstil zu reflektieren, persönliche Kompetenzen weiterzuentwickeln und Sicherheit für zukünftige Verantwortung im Ehren- und Hauptamt zu gewinnen.
Landesverbandsarbeit, Netzwerk, Mentoring
Den Abschluss des ersten Veranstaltungstages bildete ein Kamingespräch mit WFV-Vizepräsidentin Angelika Fioranelli-Petersohn und WFV-Vorstandsmitglied Hannelore Pink, die selbst ehemalige Teilnehmerin des Leadership-Programms ist. Beide berichteten von ihren Erfahrungen in der Verbandsarbeit, gaben persönliche Einblicke in ihren Werdegang und machten deutlich, wie wichtig engagierte Frauen in Führungspositionen sowie ein starkes Netzwerk sind. Gleichzeitig ermutigten sie die Teilnehmerinnen, selbst Verantwortung in Verein und Verband zu übernehmen.
„Das Programm hat meine Erwartungen übertroffen“
Am zweiten Tag standen das Mentoring sowie die Arbeit der Landesverbände im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihren Mentorinnen und Mentoren sowie Vertreterinnen und Vertretern der drei Fußballverbände reflektierten die Teilnehmerinnen ihre persönliche Entwicklung während des Programms und erhielten Einblicke in mögliche Engagement- und Entwicklungsperspektiven innerhalb der Verbandsstrukturen.
In der abschließenden Feedbackrunde fiel das Fazit der Teilnehmerinnen durchweg positiv aus. „Das Programm hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Wir konnten uns in einer sehr vertrauensvollen Atmosphäre austauschen und unglaublich viel für unsere persönliche Entwicklung mitnehmen“, sagte Katherina Kimmich vom FV 08 Rottweil.
Auch die Referierenden Ulrike und Tobias Bracht blickten zufrieden auf die vergangenen Monate zurück: „Wir sagen Danke an die Teilnehmerinnen für ihre Offenheit und Energie, an die Landesverbände für die hervorragende Organisation sowie an die Ehrenamtlichen und Mentorinnen und Mentoren, die mit ihren Erfahrungen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Programms geleistet haben.“
Erfolgsmodell wird fortgesetzt
Bei der feierlichen Zertifikatsübergabe zog Sandra Mülherr, Vorsitzende des WFV-Ausschusses für Frauen- und Mädchensport, ein positives Fazit: „Mit dem Leadership-Programm möchten die drei Fußballverbände Frauen gezielt dabei unterstützen, sich persönlich weiterzuentwickeln und Verantwortung im Fußball zu übernehmen. Es freut uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr engagierte Frauen auf ihrem Weg in Führungspositionen begleiten konnten.“
Das BW-Leadership-Programm für Frauen hat sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Baustein zur Förderung von Frauen in Führungspositionen im Fußball etabliert. Aufgrund der hohen Nachfrage und der positiven Erfahrungen wird die gemeinsame Initiative der drei baden-württembergischen Fußballverbände auch in der Saison 2026/27 fortgeführt.
Wir gratulieren den WFV-Teilnehmerinnen: Katherina Kimmich (FV 08 Rottweil), Melanie Hopf (TSV Albeck), Xenia Koik (VfL Herrenberg), Nina Schwarz (SV Eintracht Kirchheim/Dirgenheim) und Serafina Juen (TSV Wendlingen)
