Ü32-Meister 2017

TSG Hoffherrnweiler-Unterrombach holt dritten Ü32-Titel

„Endlich haben wir nun auch den dritten Stern!“, ließ der TSG-Verantwortliche Markus Bezler seiner Freude nach dem gewonnen Finale freien Lauf. Die TSG Hoffherrnweiler-Unterrombach ist neben dem SV Fellbach und dem SC Korb die dritte Mannschaft, der dieses Kunststück gelungen ist. Bemerkenswert dabei aber ist, dass der Verein aus dem Bezirk Kocher/Rems seit 2011 insgesamt in fünf Finalen stand und eben drei Mal die Meisterschaft erringen konnte. Am Ende lautete am Samstag, 14. Oktober 2017 das Ergebnis: SV Fellbach – TSG Hoffherrnweiler-Unterrombach 0:0 (3:4 n. E.).

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ist wfv Ü32-Meister 2017

In 2016 konnte der SV Fellbach das Spiel noch in der regulären Spielzeit knapp mit 1:0 für sich entscheiden, das Spiel am Samstag hingegen bot in 100 Minuten wenige Torszenen, sodass der Sieger vom 11m-Punkt ermittelt werden musste. Die Torspieler konnten sich wie zuvor auch schon nicht, sonderlich auszeichnen, denn entweder wurde glatt über das Tor geschossen oder der Pfosten stand im Weg. Als dann aber der TSG-Spieler mit der Nr. 8 Christoph Bolsinger seinen Elfmeter versenken konnte, war es vollbracht.

Aber nun der Reihenfolge nach. Munter ging das diesjährige Finale auch los und es kam bereits in der 5. Minute zur ersten großen Einschussmöglichkeit der Hofherrnweiler, die der SV-Torspieler allerdings glänzend zu nichte machen konnte. Beide Mannschaften taktierten anfangs sehr und wollten sich kein Blöße geben: sicher den Ball in den eigenen Reihen halten und auf Fehler des Gegners warten, schien die Devise beider Mannschaften zu sein.  So war das Spiel in der ersten Halbzeit sehr mittelfeldlastig mit wenigen Aktionen im und um den Torraum. Aufbau- und/oder Abspielfehler wurden von beiden Mannschaften nicht bis zum Ende sauber ausgespielt. Den TSGlern boten sich nach diesen Fehlern das ein oder andere Mal gute Kontersituationen, die aber unkonzentriert abgeschlossen wurden. Zum Ende der ersten Halbzeit hin drückte der SV Fellbach aber aufs Tempo und suchte bestimmter den Abschluss – die größte Chance bot sich dann nach einem schnell ausgeführten Freistoß. Die präzisse Hereingabe des agilen und umsichtigen SVF-Spielgestalters Bülent Güner, fand aber erneut keinen Abnehmer.

Gerechtes Unentschieden zur Halbzeitpause

Den Elan am Ende der ersten Halbzeit, konnten die Spieler des SV Fellbach auch in die Anfangsminuten der zweiten Halbzeit übertragen. Spritziger und zielstrebiger traten sie auf und schienen die TSG förmlich zu überlaufen – doch wirklich gefährlich konnten sie nicht werden. In der 58. Minute schienen die Weichen für einen Sieg der TSG gelegt zu sein, denn nach einem weiteren Foulspiel und der damit verbundenen gelb/roten Karte, musste der SVF fortan in Unterzahl spielen. Bis auf einen Pfostenschuss der TSG in der 64. Minute, spiegelte sich diese numerische Überzahl aber im Spiel nicht wider.

Nach dem 0:0 Endstand in der regulären Spielzeit musste das Spiel dann in die zweimal 10minütige Verlängerung. Auch da hatten beide Teams keinen nennenswerten Chancen das Spiel zu entscheiden, sodass schließlich der Schiedsrichter Stefan Wais mit seinem Schiedsrichterteam die beiden Teams zum Elfmeterschießen bat. Die Glücklicheren am Ende waren die Spieler aus dem Bezirk Kocher/Rems und machten nach ihrem letzten Schützen den vielumjubelten Finalsieg perfekt.

Bei der Siegerehrung übergab der Bezirksvorsitzende des Bezirks Rems/Murr Patrick Künzer dem Hofherrnweiler Kapitän Marc Bartjen den Meisterwimpel und bedankte sich beim SR-Gespann um SR Stefan Wais aus der SRG Esslingen.