Übersicht

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Erstmalige Spielerlaubnis
  2. Vereinswechsel Jugend
  3. Zweitspielrecht aufgrund fehlender Spielmöglichkeit (Jugend)
  4. Vorzeitiges Aktiven-Spielrecht
  5. Abmeldung als aktiver Spieler
  6. Modellversuch: Sonderspielrecht für A-Junioren des jüngeren Jahrgangs bei den B-Junioren
  7. Zweitspielrecht Juniorinnen Talentförderung
  8. Rückstellung von Juniorinnen
  9. Sonderspielrecht B-Juniorinnen bei B-Junioren

Die Zusammenfassung des Online Info-Abends zum Thema erstmalige Spielerlaubnis und Sonderspielrechte finden Sie hier.

Erstmalige Spielerlaubnis

Grundlage für die Vereinszugehörigkeit eines Jugendlichen ist eine Aufnahmeerklärung, die bei Minderjährigen von einem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben ist.

Ein Jugendlicher kann Mitglied bei mehreren Vereinen sein, jedoch nur für einen Verein eine Spielerlaubnis besitzen.

Eine Spielerlaubnis kann mit sofortiger Wirkung erteilt werden, wenn der Jugendliche vorher keine Spielerlaubnis für einen anderen Verein im Bereich des DFB hatte.

Bei erstmaliger Spielerlaubnis ist ein vollständig ausgefüllter Antrag erforderlich. Die Spielerlaubnis wird ab dem Tag erteilt, an dem der ordnungsgemäß gestellte Antrag bei der wfv-Passstelle eingeht.

Ein Verein ist für die im Spielerlaubnisantrag gemachten Angaben voll verantwortlich. Eine mit falschen Angaben erteilte Spielerlaubnis, insbesondere unter Verschweigen der früheren Zugehörigkeit zu einem anderen Verein im Bereich des DFB, ist nichtig. Sie gilt als nicht erteilt. Ein Verein hat die satzungsgemäßen Folgen zu tragen, wenn er sich durch einen Spieler bei Vereinseintritt täuschen ließ und ihm ohne Nachprüfung der Identität Glauben geschenkt hat.

Erklärvideo: Erstmalige Spielerlaubnis

Vereinswechsel Jugend

Die Zusammenfassung des Online Info-Abends zum Thema Vereinswechsel finden Sie hier.

 

Aktuelle Informationen aufgrund der CORONA-Pandemie

Wir möchten an dieser Stelle nochmals auf die Modifizierung der bisherigen Regelung, wonach Spieler 6 Monate nach ihrem letzten Spiel bzw. nach Vertragsbeendigung auch ohne Zustimmung des abgebenden Vereins ein Spielrecht für einen neuen Verein zu erteilen ist, hinweisen. Der besonderen Situation wird dadurch Rechnung getragen, dass die Frist seit der Aussetzung des Spielbetriebs am 12.03.2020 gehemmt ist.

Auf Grundlage der neuen Corona-Verordnung Sport kann ab dem 01.07.2020 der Spielbetrieb unter den darin genannten Voraussetzungen wieder aufgenommen werden, so dass damit dann auch die 6-Monats-Frist wieder in Gang gesetzt wird. Konkret bedeutet dies, dass zur Berechnung der Frist der Zeitraum seit dem letzten Spiel bis zum 11.03.2020 sowie der Zeitraum ab dem 01.07.2020 (in Addition) berücksichtigt werden.

Abmeldung vom Spielbetrieb beim abgebenden Verein

Will ein Spieler seinen Verein wechseln, muss er sich bei seinem bisherigen Verein als aktiver Spieler abmelden. Im Jugendbereich muss dies bis spätestens 15.07. erfolgen. Der neue Verein hat danach einen Antrag auf Vereinswechsel beim wfv zu stellen. Ein Vereinswechsel ist mit und ohne Zustimmung des abgebenden Vereins möglich.

Berechnung der Wartefrist – Grundsätze

Die Wartefrist kann für konkrete Beispiele im Wartefristen Planspiel berechnet werden. Es handelt sich hierbei jedoch um eine reine Orientierungshilfe. Das ermittelte Ergebnis ist daher unverbindlich.
Die Wartefrist entfällt, wenn Spielerinnen bzw. Spieler nachweislich sechs Monate nicht mehr gespielt haben. Hierzu zählen alle Spiele, also auch Freundschaftsspiele und Turniere. Bei Gastspielern zählt das letzte Spiel im Gastverein. Die Bestätigung über den Tag des letzten Spiels hat vom abgebenden Verein zu erfolgen.

Die Spielerlaubnis für Freundschaftsspiele wird ab dem Tag des Eingangs der vollständigen Vereinswechselunterlagen erteilt.

Eine Nicht-Zustimmung zum Vereinswechsel (ab D-Juniorinnen bzw. Junioren älterer Jahrgang zum Ende des Spieljahres und älter möglich) muss bis spätestens 14 Tage nach der Abmeldung durch den abgebenden Verein angezeigt werden. Andernfalls gilt der Spieler als freigegeben.

Eine nachträgliche Zustimmung zum Vereinswechsel kann durch den abgebenden Verein erteilt werden. Den Antrag auf Spielrechtsänderung muss der aufnehmende Verein stellen.

Eine Nicht-Zustimmung zum Vereinswechsel kann im Jugendbereich nicht durch die Zahlung einer festgelegten Entschädigung ersetzt werden.

D- (jüngerer Jahrgang), E- und F-Juniorinnen bzw. -Junioren können am Ende des Spieljahres (Abmeldung bis 15. Juli) ohne Wartefrist und ohne Zustimmung des abgebenden Vereins den Verein wechseln. Während des Spieljahres können D-, E- und F-Juniorinnen bzw. Junioren ohne Zustimmung, jedoch unter der Einhaltung der üblichen Wartefrist (3 Monate ab dem Tag der Abmeldung), den Verein wechseln.

Für A-Junioren und B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs gilt bei einem Vereinswechsel nach dem 1. Mai das Vereinswechselrecht des Aktivenbereichs (Abmeldung bis 30. Juni, Wechselperioden,  Entschädigungstabelle)

Bei einem begründeten Wohnortwechsel (innerhalb der letzten 6 Monate) kann auf Antrag die Wartefrist entfallen. Voraussetzung ist, dass es dem Jugendlichen unter Berücksichtigung seines Alters, seines Wohnortes, seiner Arbeits- oder Ausbildungsstelle nicht zumutbar erscheint, bei seinem bisherigen Verein zu bleiben.

Rückkehr zum alten Verein: Stimmt der neue Verein der Rückkehr zum alten Verein zu, entfällt die Wartefrist, wenn der Jugendliche für den neuen Verein noch kein Pflichtspiel bestritten hat. Die Bestätigung des neuen Vereins, dass der Jugendliche noch kein Spiel für diesen Verein bestritten hat, hat in der Online-Abmeldung in DFBnet Pass-Online zu erfolgen.

Zweitspielrecht aufgrund fehlender Spielmöglichkeit (Jugend)

HINWEIS: Eine Online-Beantragung ist seit der Saison 2020/2021 möglich. Den DFBnet-Leitfaden finden Sie hier.

Hat ein Jugendlicher in seinem Verein keine Spielmöglichkeit, weil der Verein in der Altersklasse des Jugendlichen keine Mannschaft, auch nicht in einer Spielgemeinschaft, gemeldet hat, so kann ihm ein Zweitspielrecht für einen anderen Verein erteilt werden, ohne dass eine Wartefrist eintritt. Hat eine E- oder D-Juniorin in ihrem Verein keine Spielmöglichkeit in einer Mädchenmannschaft der jeweiligen Altersklasse, so kann ihr ein Zweitspielrecht für einen anderen Verein erteilt werden, ohne dass eine Wartefrist eintritt.

Das Zweitspielrecht erteilt auf Antrag der Verbandsspielausschuss, und zwar jeweils für ein Spieljahr. Nach Ablauf der Zweitspielrechts lebt die ursprüngliche Spielerlaubnis für den Stammverein wieder auf, ohne dass eine Wartefrist eintritt.

Mit Zustimmung des Zweitvereins ist auch eine frühere Rückkehr zum Stammverein möglich. In diesem Fall ist für das Wiederaufleben der Spielerlaubnis für den Stammverein ein entsprechender Antrag notwendig.

Kehrt ein Jugendlicher nach Ablauf des Zweitspielrechts nicht zu seinem Stammverein zurück, gelten die Bestimmungen für einen Vereinswechsel. In diesem Fall oder bei einem Vereinswechsel zu einem anderen Verein erlischt das Zweitspielrecht spätestens mit dem Tag, an dem sich der Jugendliche bei seinem Stammverein abmeldet.

B-Juniorinnen des älteren Jahrganges und A-Junioren des älteren Jahrganges, die ein Zweitspielrecht für einen anderen Verein erhalten haben, können unter Beachtung des § 14 der wfv-Jugendordnung eine Sonderspielgenehmigung für Frauen-/Herrenmannschaften erhalten, ohne dass das Zweitspielrecht erlischt. Der/die Jugendspieler/in kann im Aktivenbereich nur beim Stammverein eingesetzt werden, ein Spieleinsatz in einer aktiven Mannschaft des Zweitvereins ist nicht zulässig.

Erklärvideo: Zweitspielrecht im Jugendbereich

Vorzeitiges Aktiven-Spielrecht

HINWEIS: Eine Online-Beantragung ist aktuell noch nicht möglich. Der ausgefüllte Antrag auf vorzeitiges Aktiven-Spielrecht kann eingescannt per wfv-Postfach an die wfv-Passstelle geschickt werden.

A-Junioren (sowohl des älteren Jahrgangs 2002 als auch des jüngeren Jahrgangs 2003), welche das 18. Lebensjahr vollendet haben:
Diese A-Jugendlichen sind für alle Herrenmannschaften des Vereins teilnahmeberechtigt, ohne dass es eines besonderen Antrages bedarf.

A-Junioren des älteren Jahrgangs (2002), welche das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben:
Es kann ein vorzeitiges Spielrecht für alle Herrenmannschaften beantragt werden. Erforderliche Unterlagen:
Antrag des Vereins
– schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
– Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes

A-Junioren des jüngeren Jahrgangs (2003):
Besteht für A-Junioren des jüngeren Jahrgangs keine altersgerechte Spielmöglichkeit im eigenen Verein oder einem Verein der näheren Umgebung, kann in Einzelfällen durch den Verbandsjugendausschuss ein vorzeitiges Spielrecht für Herrenmannschaften erteilt werden.
Eine altersgerechte Spielmöglichkeit liegt auch dann vor, wenn eine Teilnahme am Spielbetrieb durch Spielgemeinschaften oder ein Gastspielrecht eröffnet ist. Erforderliche Unterlagen:
– Antrag des Vereins

Die schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten und die Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes sind erst nach der Entscheidung des Verbandsjugendausschusses einzureichen.

Hinweis: Bitte hierzu den Modellversuch bzgl. des Sonderspielrechts bei den B-Junioren ab der Saison 2019/20 beachten

B-Juniorinnen des älteren Jahrgangs (2004):
Es kann ein vorzeitiges Spielrecht für alle Frauenmannschaften beantragt werden. Erforderliche Unterlagen:
– Antrag des Vereins
– schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
– Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes

B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs (2005):
Besteht für B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs keine altersgerechte Spielmöglichkeit im eigenen Verein oder einem Verein der näheren Umgebung, kann in Einzelfällen durch den Verbandsjugendausschuss ein vorzeitiges Spielrecht für Frauenmannschaften erteilt werden.
Eine altersgerechte Spielmöglichkeit liegt auch dann vor, wenn eine Teilnahme am Spielbetrieb durch Spielgemeinschaften oder ein Gastspielrecht eröffnet ist. Erforderliche Unterlagen:
– Antrag des Vereins

Die schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten und die Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes sind erst nach der Entscheidung des Verbandsjugendausschusses einzureichen.

Grundsätzlich gilt: Das vorzeitige Aktiven-Spielrecht wird mit dem Tag des Eingangs der vollständigen Unterlagen erteilt. Die Bestimmung, dass der/die Jugendliche am selben Tag nur in einem Spiel bzw. Turnier und nur in einer Mannschaft eingesetzt werden darf (§ 28 Absatz 2 der wfv-Jugendordnung) bleibt unberührt, unabhängig von der Dauer eines Spieleinsatzes in einer Mannschaft. Diese Regelung gilt auch für A-Juniorenspieler des älteren Jahrganges, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben.

Gastspieler des älteren A-Junioren-/B-Juniorinnen-Jahrganges können nur für Ihren Stammverein ein vorzeitiges Aktiven-Spielrecht erhalten. Ein Einsatz in der Herren-/Frauenmannschaft des Gastvereins ist nicht zulässig.

Abmeldung als aktiver Spieler

Damit ein Spieler den Verein wechseln kann, muss dieser zunächst bei seinem aktuellen Verein abgemeldet werden. Die Abmeldung des Spielers muss fristgerecht erfolgen, um ein sofortiges Spielrecht (je nach Zustimmung/Nicht-Zustimmung) bei einem neuen Verein zu erhalten. Die Fristen sind:

Herren/Frauen

– Für einen Wechsel in der Wechselperiode I: Abmeldung bis spätestens 30.06.
– Für einen Wechsel in der Wechselperiode II: Abmeldung bis spätestens 31.12.

Jugend

– Grundsätzlich Abmeldung bis spätestens 15.07.

Geht einem Verein eine Abmeldung für einen Spieler – entweder schriftlich per Einschreiben oder durch eine stellvertretende Online-Abmeldung durch den aufnehmenden Verein – zu, muss dieser innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Abmeldung (bei schriftlicher Abmeldung gilt der Poststempel des Einschreibebelegs) den Spieler online im DFBnet abmelden. Grundsätzlich kann der abgebende Verein einem Vereinswechsel zustimmen oder nicht zustimmen.

Angabe Tag des letzten Spiels:
–> Hierzu zählen alle Spiele, also auch Freundschaftsspiele und Turniere
–> Bei Gastspielern zählt das letzte Spiel im Gastverein

Die Spielberechtigung für den bisherigen Verein endet mit dem Tag der Abmeldung, sodass der Spieler keine weiteren Spiele für den bisherigen Vereins bestreiten darf. Wird der Spieler nicht innerhalb der 14-tägigen Frist abgemeldet, gilt er als freigegeben (Zustimmung: ja) und gegen den abgebenden Verein kann ein Bußgeldverfahren gemäß § 56 der Rechts- und Verfahrensordnung (Nichteinsendung von verlangten Meldungen) eingeleitet werden.

Modellversuch: Sonderspielrecht für A-Junioren des jüngeren Jahrgangs bei den B-Junioren

In Ausnahmefällen und auf Antrag kann einem A-Junior des jüngeren Jahrgangs ein Sonderspielrecht für Herrenmannschaften erteilt werden, soweit dieser keine altersgerechte Spielmöglichkeit im eigenen Verein oder einem Verein der näheren Umgebung hatte.

Alternativ kann unter den im Antrag genannten Voraussetzungen jüngeren A-Junioren nun auch ein Sonderspielrecht bei den B-Junioren erteilt werden, allerdings nur in der untersten Spielklasse des Bezirks (damit der Wettbewerb hinsichtlich Auf- und Abstieg nicht beeinflusst wird) und begrenzt auf bis zu drei Spieler pro B-Junioren-Mannschaft (auch B-Junioren-SGM). Möglich macht dies eine Änderung der DFB-Jugendordnung. Danach ist es den Landesverbänden erlaubt, ab der Saison 2019/20 Pilotprojekte in der Form durchzuführen, dass eine abweichende Altersklasseneinteilung vorgenommen werden kann und sich insoweit eine Altersklasse auf bis zu drei Jahrgänge erstrecken darf.

Hinweis: Das Sonderspielrecht für B-Junioren-Mannschaften begründet nicht das Spielrecht für Herren.

Zweitspielrecht Juniorinnen Talentförderung

HINWEIS: Eine Online-Beantragung ist aktuell noch nicht möglich. Der ausgefüllte Antrag auf Zweitspielrecht kann eingescannt per wfv-Postfach an die wfv-Passstelle geschickt werden.

B- und C- Juniorinnen können unter bestimmten Voraussetzungen des § 12a der Jugendordnung ein Zweitspielrecht erhalten.

Einer Juniorin, deren Stammverein der B-Juniorinnen-Bundesliga angehört, ist ein Zweitspielrecht für eine Junioren-Mannschaft eines anderen Vereins nach Maßgabe des § 43 Nr. 5 DFB-Jugendordnung zu erteilen, wenn sie in ihrem Stammverein keine alters- und leistungsgerechte Spielmöglichkeit in einer Junioren-Mannschaft hat. Einer Juniorin, die eine Spielerlaubnis für eine Junioren-Mannschaft besitzt, kann zusätzlich ein Zweitspielrecht für einen Verein, der mit einer Mannschaft an der B-Juniorinnen-Bundesliga teilnimmt, nach Maßgabe des § 7f DFB-Jugendordnung erteilt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier, den entsprechenden Antrag hier.

Einer Juniorin, die keine alters- und leistungsgerechte Möglichkeit hat, in einer Junioren- und Juniorinnen- Mannschaft ihres Stammvereins zum Einsatz zu kommen, kann ein Zweitspielrecht für einen anderen Verein erteilt werden. Voraussetzungen dafür sind, dass die Juniorin einer Regionalfördergruppe angehört und die B-Juniorinnen-Mannschaft in der B-Juniorinnen-Verbandsstaffel oder B-Juniorinnen-Oberliga spielt. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier, den entsprechenden Antrag hier.

Rückstellung von Juniorinnen

Die Landesverbände können auf Antrag des Vereins einzelnen Juniorinnen auch die Spielberechtigung für eine Junioren-Mannschaft der nächstniedrigeren Altersklasse erteilen.

Grundsatz : Diese Bestimmung wurde zum Erhalt einer Spielmöglichkeit für einzelne Mädchen geschaffen

Voraussetzungen :
– Spielerin gehört dem jüngeren Jahrgang der Altersklasse an
– keine Spielmöglichkeit des Mädchen in ihrer Altersklasse (sowohl im weiblichen wie auch männlichen Bereich) in ihrem Verein

Antragsstellung : Formloser Antrag mit Begründung vom Verein an den Verbandsjugendausschuss. Einzelfallentscheidung durch den Verbandsjugendausschuss

Zusammenfassung siehe hier.

Sonderspielrecht B-Juniorinnen bei B-Junioren

In der Altersklasse der B-Junioren kann B-Juniorinnen zu Zwecken der Talentförderung die Teilnahme an Repräsentativ-, Verbands- und Freundschaftsspielen der Junioren auf Antrag durch den Verbandsjugendaus-schuss genehmigt werden, sofern die Juniorinnen dem wfv- oder dem erweiterten DFB-Kader angehören, in den letzten sechs Monaten vor Antragstellung zu einem wfv-/DFB-Lehrgang oder wfv-Auswahl- bzw. Länderspiel eingeladen wurden oder keine Spielmöglichkeit in einer B-Juniorinnen-Mannschaft des eigenen Vereins besteht und die Erziehungsberechtigten der Juniorinnen zustimmen.