Übersicht

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Vereinswechsel Herren/Frauen
  2. Abmeldung als aktiver Spieler
  3. Vorzeitiges Aktiven-Spielrecht
  4. Gastspielerlaubnis Senioren Ü32

Vereinswechsel Herren/Frauen

Die Zusammenfassung des Online Info-Abends zum Thema Vereinswechsel finden Sie hier.

 

Aktuelle Informationen aufgrund der CORONA-Pandemie

Wir möchten an dieser Stelle nochmals auf die Modifizierung der bisherigen Regelung, wonach Spieler 6 Monate nach ihrem letzten Spiel bzw. nach Vertragsbeendigung auch ohne Zustimmung des abgebenden Vereins ein Spielrecht für einen neuen Verein zu erteilen ist, hinweisen. Der besonderen Situation wird dadurch Rechnung getragen, dass die Frist seit der Aussetzung des Spielbetriebs am 12.03.2020 gehemmt ist.

Auf Grundlage der neuen Corona-Verordnung Sport kann ab dem 01.07.2020 der Spielbetrieb unter den darin genannten Voraussetzungen wieder aufgenommen werden, so dass damit dann auch die 6-Monats-Frist wieder in Gang gesetzt wird. Konkret bedeutet dies, dass zur Berechnung der Frist der Zeitraum seit dem letzten Spiel bis zum 11.03.2020 sowie der Zeitraum ab dem 01.07.2020 (in Addition) berücksichtigt werden.

Abmeldung vom Spielbetrieb beim abgebenden Verein

Will ein Spieler seinen Verein wechseln, muss er sich bei seinem bisherigen Verein als aktiver Spieler abmelden. Der neue Verein hat danach einen Antrag auf Vereinswechsel beim wfv zu stellen. Ein Vereinswechsel ist mit und ohne Zustimmung des abgebenden Vereins möglich. Im Aktivenbereich (Herren/Frauen) kann innerhalb nachfolgender Wechselperioden gewechselt werden.

Wechselperiode I: 01.07. bis 31.08. mit Abmeldung bis spätestens 30.06.
Wechselperiode II: 01.01. bis 31.01. mit Abmeldung bis spätestens 31.12.

Berechnung der Wartefrist – Grundsätze

Die Wartefrist kann für konkrete Beispiele im Wartefristen Planspiel berechnet werden. Es handelt sich hierbei jedoch um eine reine Orientierungshilfe. Das ermittelte Ergebnis ist daher unverbindlich.
Die Wartefrist entfällt, wenn Spielerinnen bzw. Spieler nachweislich sechs Monate nicht mehr gespielt haben. Hierzu zählen alle Spiele, also auch Freundschaftsspiele und Turniere. Bei Gastspielern zählt das letzte Spiel im Gastverein. Die Bestätigung über den Tag des letzten Spiels hat vom abgebenden Verein zu erfolgen.

Die Spielerlaubnis für Freundschaftsspiele wird ab dem Tag des Eingangs der vollständigen Vereinswechselunterlagen erteilt.

Eine Nicht-Zustimmung zum Vereinswechsel muss bis spätestens 14 Tage nach der Abmeldung durch den abgebenden Verein angezeigt werden. Andernfalls gilt der Spieler als freigegeben.

In der Wechselperiode I (Abmeldung bis zum 30. Juni und Eingang des Antrags auf Spielberechtigung bis zum 31. August) kann die Nicht-Zustimmung des abgebenden Vereins bis zum 31. August durch den Nachweis der Zahlung einer festgelegten Entschädigung (siehe Entschädigungstabelle) ersetzt werden.

Bitte beachten: In der Wechselperiode II (01.01. – 31.01.) kann die Nicht-Zustimmung nicht durch die Zahlung einer Entschädigung ersetzt werden!

Eine nachträgliche Zustimmung zum Vereinswechsel kann durch den abgebenden Verein erteilt werden. Der Antrag auf Spielrechtsänderung durch den aufnehmenden Verein ist bis spätestens zum 31. August (Ende Wechselperiode I) bzw. zum 31. Januar (Ende Wechselperiode II) zu stellen.

Für A-Junioren und B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs gilt bei einem Vereinswechsel nach dem 1. Mai das Vereinswechselrecht des Aktivenbereichs (Abmeldung bis 30. Juni, Wechselperioden, Entschädigungstabelle)

Rückkehr zum alten Verein: Stimmt der neue Verein der Rückkehr zum alten Verein zu, entfällt die Wartefrist, wenn der Spieler für den neuen Verein noch kein Pflichtspiel bestritten hat. Die Bestätigung des neuen Vereins, dass der Spieler noch kein Spiel für diesen Verein bestritten hat, hat in der Online-Abmeldung in DFBnet Pass-Online zu erfolgen.

Einstellung des Spielbetriebs: Bei einem Vereinswechsel nach Auflösung eines Vereins oder Einstellung seines Spielbetriebs entfällt die Wartefrist, sofern die Abmeldung nicht vor dem Zeitpunkt, an dem der betroffene Verein seine Auflösung oder die Einstellung des Spielbetriebs mitgeteilt hat, vorgenommen wurde.

Sperrstrafen (nach Sportgerichtsurteil, z. B. nach roter Karte): Wartefristen hemmen Sperrstrafen mit der Folge, dass eine laufende Sperrstrafe mit dem Beginn der Wartezeit unterbrochen wird und nach Ablauf der Wartefrist die Reststrafe noch zu verbüßen ist. Wechselt ein Spieler den Verein, während er für eine bestimmte Anzahl von Pflichtspielen gesperrt ist, berechnet sich die Dauer der noch zu verbüßenden Sperrstrafe ab Erteilung des Spielrechts nach den Pflichtspielen der Mannschaft des aufnehmenden Vereins in der höchsten Spielklasse der jeweiligen Altersklasse.

Erklärvideos zum Online-Vereinwechsel | Teil 1

Erklärvideos zum Online-Vereinwechsel | Teil 2

Abmeldung als aktiver Spieler

Damit ein Spieler den Verein wechseln kann, muss dieser zunächst bei seinem aktuellen Verein abgemeldet werden. Die Abmeldung des Spielers muss fristgerecht erfolgen, um ein sofortiges Spielrecht (je nach Zustimmung/Nicht-Zustimmung) bei einem neuen Verein zu erhalten. Die Fristen sind:

Herren/Frauen

  • Für einen Wechsel in der Wechselperiode I: Abmeldung bis spätestens 30.06.
    Für einen Wechsel in der Wechselperiode II: Abmeldung bis spätestens 31.12.

Jugend

  • Grundsätzlich Abmeldung bis spätestens 15.07.
Angabe Tag des letzten Spiels:
–> Hierzu zählen alle Spiele, also auch Freundschaftsspiele und Turniere
–> Bei Gastspielern zählt das letzte Spiel im Gastverein
Die Spielberechtigung für den bisherigen Verein endet mit dem Tag der Abmeldung, sodass der Spieler keine weiteren Spiele für den bisherigen Vereins bestreiten darf. Wird der Spieler nicht innerhalb der 14-tägigen Frist abgemeldet, gilt er als freigegeben (Zustimmung: ja) und gegen den abgebenden Verein kann ein Bußgeldverfahren gemäß § 56 der Rechts- und Verfahrensordnung (Nichteinsendung von verlangten Meldungen) eingeleitet werden.

Vorzeitiges Aktiven-Spielrecht

HINWEIS: Eine Online-Beantragung ist aktuell noch nicht möglich. Der ausgefüllte Antrag auf vorzeitiges Aktiven-Spielrecht kann eingescannt per wfv-Postfach an die wfv-Passstelle geschickt werden.

A-Junioren (sowohl des älteren Jahrgangs 2002 als auch des jüngeren Jahrgangs 2003), welche das 18. Lebensjahr vollendet haben:
Diese A-Jugendlichen sind für alle Herrenmannschaften des Vereins teilnahmeberechtigt, ohne dass es eines besonderen Antrages bedarf.

A-Junioren des älteren Jahrgangs (2002), welche das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben:
Es kann ein vorzeitiges Spielrecht für alle Herrenmannschaften beantragt werden. Erforderliche Unterlagen:
Antrag des Vereins
– schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
– Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes

A-Junioren des jüngeren Jahrgangs (2003):

Hinweis: Bitte hierzu den Modellversuch bzgl. des Sonderspielrechts bei den B-Junioren ab der Saison 2019/20 beachten

Besteht für A-Junioren des jüngeren Jahrgangs keine altersgerechte Spielmöglichkeit im eigenen Verein oder einem Verein der näheren Umgebung, kann in Einzelfällen durch den Verbandsjugendausschuss ein vorzeitiges Spielrecht für Herrenmannschaften erteilt werden.
Eine altersgerechte Spielmöglichkeit liegt auch dann vor, wenn eine Teilnahme am Spielbetrieb durch Spielgemeinschaften oder ein Gastspielrecht eröffnet ist. Erforderliche Unterlagen:
– Antrag des Vereins

Die schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten und die Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes sind erst nach der Entscheidung des Verbandsjugendausschusses einzureichen.

B-Juniorinnen des älteren Jahrgangs (2004):
Es kann ein vorzeitiges Spielrecht für alle Frauenmannschaften beantragt werden. Erforderliche Unterlagen:
– Antrag des Vereins
– schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
– Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes

B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs (2005):
Besteht für B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs keine altersgerechte Spielmöglichkeit im eigenen Verein oder einem Verein der näheren Umgebung, kann in Einzelfällen durch den Verbandsjugendausschuss ein vorzeitiges Spielrecht für Frauenmannschaften erteilt werden.
Eine altersgerechte Spielmöglichkeit liegt auch dann vor, wenn eine Teilnahme am Spielbetrieb durch Spielgemeinschaften oder ein Gastspielrecht eröffnet ist. Erforderliche Unterlagen:
– Antrag des Vereins

Die schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten und die Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes sind erst nach der Entscheidung des Verbandsjugendausschusses einzureichen.

Grundsätzlich gilt: Das vorzeitige Aktiven-Spielrecht wird mit dem Tag des Eingangs der vollständigen Unterlagen erteilt. Die Bestimmung, dass der/die Jugendliche am selben Tag nur in einem Spiel bzw. Turnier und nur in einer Mannschaft eingesetzt werden darf (§ 28 Absatz 2 der wfv-Jugendordnung) bleibt unberührt, unabhängig von der Dauer eines Spieleinsatzes in einer Mannschaft. Diese Regelung gilt auch für A-Juniorenspieler des älteren Jahrganges, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben.

Gastspieler des älteren A-Junioren-/B-Juniorinnen-Jahrganges können nur für Ihren Stammverein ein vorzeitiges Aktiven-Spielrecht erhalten. Ein Einsatz in der Herren-/Frauenmannschaft des Gastvereins ist nicht zulässig.

Gastspielerlaubnis Senioren

Eine Senioren-Gastspielerlaubnis kann durch den Verbandsspielausschuss dann genehmigt werden, wenn der Stammverein keine Senioren-Mannschaft am offiziellen wfv-Wettbewerb gemeldet hat. Ansonsten zählt der Seniorenfussball zum Freizeitsport.

Die Senioren-Gastspielerlaubnis hat der Gastverein mittels eines entsprechenden Antrags zu beantragen. Die Genehmigung erteilt der Stammverein durch Unterschrift und Anbringen des Vereinsstempels. Der Spieler hat den Antrag ebenfalls zu unterschreiben.

Die Senioren-Gastspielerlaubnis wird mit Eingang der vollständigen Unterlagen erteilt und gilt bis zum Ende der laufenden Saison.