Herren/Frauen

Sie finden auf dieser Seite alle Informationen und Dokumente zum Vereinswechsel im Aktiven-Bereich (Herren & Frauen) und bei den Senioren. Klicken Sie auf das Thema Ihrer Wahl, um das entsprechende Kapitel zu öffnen.

Aktuelle Informationen zur 6-Monate-Regelung finden Sie hier (Stand: 01.04.2021)

Will ein Spieler seinen Verein wechseln, muss er sich bei seinem bisherigen Verein als aktiver Spieler bis spätestens 30.06. (für einen Vereinswechsel in der Wechselperiode I) bzw. bis spätestens 31.12. (für einen Vereinswechsel in der Wechselperiode II) abmelden.

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Abmeldung:

1. Schriftliche Abmeldung: Der Spieler meldet sich schriftlich und per Einschreiben beim bisherigen Verein ab. Die Abmeldung ist an eine offizielle Postanschrift (z. B. Geschäftsstelle, Vorstand, Abteilungsleiter) zu schicken. Mit dem Einschreibebeleg kann der neue Verein danach dann online in DFBnet Pass-Online den Antrag auf Vereinswechsel stellen (Auswahlmöglichkeit in DFBnet Pass-Online: „Per Post/Einschreibebeleg liegt vor“).

2. Stellvertretende Online-Abmeldung durch den neuen Verein: Der Spieler beauftragt schriftlich den neuen Verein zur stellvertretenden Online-Abmeldung. Mit der Online-Antragsstellung auf Vereinswechsel kann der neue Verein den Spieler dann beim bisherigen Verein vom Spielbetrieb abmelden (Auswahlmöglichkeit in DFBnet Pass-Online: „Abmeldung durch den aufnehmenden Verein“).
Achtung: In diesem Fall ist der Abmeldetag der Tag der Antragstellung auf Vereinswechsel in DFBnet Pass-Online! Bitte deshalb zur Fristwahrung den Antrag auf Vereinswechsel bis zum 30.06. bzw. 31.12. stellen. Bei zu später Abmeldung ist kein sofortiges Spielrecht für den neuen Verein möglich!

Geht einem Verein eine Abmeldung für einen Spieler – entweder schriftlich per Einschreiben oder durch eine stellvertretende Online-Abmeldung durch den aufnehmenden Verein – zu, muss dieser innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Abmeldung (bei schriftlicher Abmeldung gilt der Poststempel des Einschreibebelegs) den Spieler online im DFBnet abmelden.

Die Spielberechtigung für den bisherigen Verein endet mit dem Tag der Abmeldung, sodass der Spieler keine weiteren Spiele für den bisherigen Vereins bestreiten darf. Wird der Spieler nicht innerhalb der 14-tägigen Frist abgemeldet, gilt er als freigegeben (Zustimmung: ja) und gegen den abgebenden Verein kann ein Bußgeldverfahren gemäß § 56 der Rechts- und Verfahrensordnung (Nichteinsendung von verlangten Meldungen) eingeleitet werden.

Der neue Verein hat danach einen Antrag auf Vereinswechsel beim wfv zu stellen. Ein Vereinswechsel ist mit und ohne Zustimmung des abgebenden Vereins möglich. Im Aktivenbereich (Herren/Frauen) kann innerhalb nachfolgender Wechselperioden gewechselt werden.

Wechselperiode I: 01.07. bis 31.08. mit Abmeldung bis spätestens 30.06. (Antragstellung ist bereits davor möglich, Pflichtspielrecht wird jedoch frühestens ab dem 01.07. erteilt)
Wechselperiode II: 01.01. bis 31.01. mit Abmeldung bis spätestens 31.12. (Antragstellung ist bereits davor möglich, Pflichtspielrecht wird jedoch frühestens ab dem 01.01. erteilt)

Die Wartefrist entfällt, wenn Spielerinnen bzw. Spieler nachweislich sechs Monate nicht mehr gespielt haben (aktuelle Regelung siehe ganz oben). Hierzu zählen alle Spiele, also auch Freundschaftsspiele und Turniere.

Bei Spielern mit einem Zweitspielrecht zählt das letzte Spiel im Zweitverein. Die Bestätigung über den Tag des letzten Spiels hat vom abgebenden Verein in der Online-Abmeldung in DFBnet Pass-Online zu erfolgen.

Die Spielerlaubnis für Freundschaftsspiele wird ab dem Tag des Eingangs der vollständigen Vereinswechselunterlagen erteilt.

Eine Nicht-Zustimmung zum Vereinswechsel muss bis spätestens 14 Tage nach der Abmeldung durch den abgebenden Verein angezeigt werden. Andernfalls gilt der Spieler als freigegeben.

Ausbildungsentschädigung Herren: In der Wechselperiode I kann die Nicht-Zustimmung des abgebenden Vereins bis zum 31. August durch den Nachweis der Zahlung einer festgelegten Entschädigung (Höhe siehe Entschädigungstabelle) ersetzt werden. Bitte beachten: In der Wechselperiode II (01.01. – 31.01.) kann die Nicht-Zustimmung nicht durch die Zahlung der festgelegten Entschädigung ersetzt werden!

Ausbildungsentschädigung Frauen: In der Wechselperiode I kann die Nicht-Zustimmung des abgebenden Vereins bis zum 31. August durch den Nachweis der Zahlung einer festgelegten Entschädigung (Höhe siehe unten) ersetzt werden. Bitte beachten: In der Wechselperiode II (01.01. – 31.01.) kann die Nicht-Zustimmung nicht durch die Zahlung der festgelegten Entschädigung ersetzt werden!
Die Höhe der Entschädigung beträgt bei Spielerinnen der

  • 1. FrauenSpielklasse (FrauenBundesliga) € 2.500
  • 2. FrauenSpielklasse (2. FrauenBundesliga) € 1.000
  • 3. FrauenSpielklasse (Regionalliga) € 500
  • unterhalb der 3. FrauenSpielklasse (ab Oberliga) € 250

Maßgeblich ist die Spielklasse der 1. Frauen-Mannschaft des aufnehmenden Vereins.

Eine nachträgliche Zustimmung zum Vereinswechsel kann durch den abgebenden Verein erteilt werden. Der Antrag auf Spielrechtsänderung durch den aufnehmenden Verein ist bis spätestens zum 31. August (Ende Wechselperiode I) bzw. zum 31. Januar (Ende Wechselperiode II) zu stellen.

Für A-Junioren und B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs gilt bei einem Vereinswechsel nach dem 1. Mai das Vereinswechselrecht des Aktivenbereichs (Abmeldung bis 30. Juni, Wechselperioden, Entschädigungstabelle).

Rückkehr zum alten Verein: Stimmt der neue Verein der Rückkehr zum alten Verein zu, entfällt die Wartefrist, wenn der Spieler für den neuen Verein noch kein Pflichtspiel bestritten hat. Die Bestätigung des neuen Vereins, dass der Spieler noch kein Spiel für diesen Verein bestritten hat, hat in der Online-Abmeldung in DFBnet Pass-Online zu erfolgen.

Einstellung des Spielbetriebs: Bei einem Vereinswechsel nach Auflösung eines Vereins oder Einstellung seines Spielbetriebs entfällt die Wartefrist, sofern die Abmeldung nicht vor dem Zeitpunkt, an dem der betroffene Verein seine Auflösung oder die Einstellung des Spielbetriebs mitgeteilt hat, vorgenommen wurde.

Sperrstrafen (nach Sportgerichtsurteil, z. B. nach roter Karte): Wartefristen hemmen Sperrstrafen mit der Folge, dass eine laufende Sperrstrafe mit dem Beginn der Wartezeit unterbrochen wird und nach Ablauf der Wartefrist die Reststrafe noch zu verbüßen ist. Wechselt ein Spieler den Verein, während er für eine bestimmte Anzahl von Pflichtspielen gesperrt ist, berechnet sich die Dauer der noch zu verbüßenden Sperrstrafe ab Erteilung des Spielrechts nach den Pflichtspielen der Mannschaft des aufnehmenden Vereins in der höchsten Spielklasse der jeweiligen Altersklasse.

Erklärvideo | Der Vereinswechsel im Aktivenbereich

Will ein Spieler seinen Verein wechseln, muss er sich bei seinem bisherigen Verein als aktiver Spieler bis spätestens 30.06. (für einen Vereinswechsel in der Wechselperiode I) bzw. bis spätestens 31.12. (für einen Vereinswechsel in der Wechselperiode II) abmelden.

Es gibt zwei Möglichkeiten zur Abmeldung:

1. Schriftliche Abmeldung: Der Spieler meldet sich schriftlich und per Einschreiben beim bisherigen Verein ab. Die Abmeldung ist an eine offizielle Postanschrift (z. B. Geschäftsstelle, Vorstand, Abteilungsleiter) zu schicken. Mit dem Einschreibebeleg kann der neue Verein danach dann online in DFBnet Pass-Online den Antrag auf Vereinswechsel stellen (Auswahlmöglichkeit in DFBnet Pass-Online: „Per Post/Einschreibebeleg liegt vor“).

2. Stellvertretende Online-Abmeldung durch den neuen Verein: Der Spieler beauftragt schriftlich den neuen Verein zur stellvertretenden Online-Abmeldung. Mit der Online-Antragsstellung auf Vereinswechsel kann der neue Verein den Spieler dann beim bisherigen Verein vom Spielbetrieb abmelden (Auswahlmöglichkeit in DFBnet Pass-Online: „Abmeldung durch den aufnehmenden Verein“).
Achtung: In diesem Fall ist der Abmeldetag der Tag der Antragstellung auf Vereinswechsel in DFBnet Pass-Online! Bitte deshalb zur Fristwahrung den Antrag auf Vereinswechsel bis zum 30.06. bzw. 31.12. stellen. Bei zu später Abmeldung ist kein sofortiges Spielrecht für den neuen Verein möglich!

Geht einem Verein eine Abmeldung für einen Spieler – entweder schriftlich per Einschreiben oder durch eine stellvertretende Online-Abmeldung durch den aufnehmenden Verein – zu, muss dieser innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Abmeldung (bei schriftlicher Abmeldung gilt der Poststempel des Einschreibebelegs) den Spieler online im DFBnet abmelden.

Die Spielberechtigung für den bisherigen Verein endet mit dem Tag der Abmeldung, sodass der Spieler keine weiteren Spiele für den bisherigen Vereins bestreiten darf. Wird der Spieler nicht innerhalb der 14-tägigen Frist abgemeldet, gilt er als freigegeben (Zustimmung: ja) und gegen den abgebenden Verein kann ein Bußgeldverfahren gemäß § 56 der Rechts- und Verfahrensordnung (Nichteinsendung von verlangten Meldungen) eingeleitet werden.

Angabe Tag des letzten Spiels:

–> Hierzu zählen alle Spiele, also auch Freundschaftsspiele und Turniere
–> Bei Spielern, die ein Zweitspielrecht besitzen, zählt auch das letzte Spiel im Zweitverein.

Die Spielberechtigung für den bisherigen Verein endet mit dem Tag der Abmeldung, sodass der Spieler keine weiteren Spiele für den bisherigen Vereins bestreiten darf. Wird der Spieler nicht innerhalb der 14-tägigen Frist abgemeldet, gilt er als freigegeben (Zustimmung: ja) und gegen den abgebenden Verein kann ein Bußgeldverfahren gemäß § 56 der Rechts- und Verfahrensordnung (Nichteinsendung von verlangten Meldungen) eingeleitet werden.

HINWEIS: Eine Online-Beantragung ist aktuell noch nicht möglich. Der ausgefüllte Antrag auf vorzeitiges Aktiven-Spielrecht kann eingescannt per wfv-Postfach an die wfv-Passstelle geschickt werden.

A-Junioren (sowohl des älteren Jahrgangs 2003 als auch des jüngeren Jahrgangs 2004), welche das 18. Lebensjahr vollendet haben:
Diese A-Jugendlichen sind für alle Herrenmannschaften des Vereins teilnahmeberechtigt, ohne dass es eines besonderen Antrages bedarf.

A-Junioren des älteren Jahrgangs (2003), welche das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben:
Es kann ein vorzeitiges Spielrecht für alle Herrenmannschaften beantragt werden. Erforderliche Unterlagen:
Antrag des Vereins
– schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
– Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes

A-Junioren des jüngeren Jahrgangs (2004):

Hinweis: Bitte hierzu den Modellversuch bzgl. des Sonderspielrechts bei den B-Junioren ab der Saison 2019/20 beachten

Besteht für A-Junioren des jüngeren Jahrgangs keine altersgerechte Spielmöglichkeit im eigenen Verein oder einem Verein der näheren Umgebung, kann in Einzelfällen durch den Verbandsjugendausschuss ein vorzeitiges Spielrecht für Herrenmannschaften erteilt werden.
Eine altersgerechte Spielmöglichkeit liegt auch dann vor, wenn eine Teilnahme am Spielbetrieb durch Spielgemeinschaften oder ein Gastspielrecht eröffnet ist. Erforderliche Unterlagen:
– Antrag des Vereins

Die schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten und die Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes sind erst nach der Entscheidung des Verbandsjugendausschusses einzureichen.

B-Juniorinnen des älteren Jahrgangs (2005):
Es kann ein vorzeitiges Spielrecht für alle Frauenmannschaften beantragt werden. Erforderliche Unterlagen:
– Antrag des Vereins
– schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
– Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes

B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs (2006):
Besteht für B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs keine altersgerechte Spielmöglichkeit im eigenen Verein oder einem Verein der näheren Umgebung, kann in Einzelfällen durch den Verbandsjugendausschuss ein vorzeitiges Spielrecht für Frauenmannschaften erteilt werden.
Eine altersgerechte Spielmöglichkeit liegt auch dann vor, wenn eine Teilnahme am Spielbetrieb durch Spielgemeinschaften oder ein Gastspielrecht eröffnet ist. Erforderliche Unterlagen:
– Antrag des Vereins

Die schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten und die Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes sind erst nach der Entscheidung des Verbandsjugendausschusses einzureichen.

Grundsätzlich gilt: Das vorzeitige Aktiven-Spielrecht wird mit dem Tag des Eingangs der vollständigen Unterlagen erteilt. Die Bestimmung, dass der/die Jugendliche am selben Tag nur in einem Spiel bzw. Turnier und nur in einer Mannschaft eingesetzt werden darf (§ 28 Absatz 2 der wfv-Jugendordnung) bleibt unberührt, unabhängig von der Dauer eines Spieleinsatzes in einer Mannschaft. Diese Regelung gilt auch für A-Juniorenspieler des älteren Jahrganges, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben.

Spieler des älteren A-Junioren-/B-Juniorinnen-Jahrganges, welche ein Zweitspielrecht aufgrund fehlender Spielmöglichkeit im Jugendbereich bei einem Zweitverein haben, können nur für Ihren Stammverein ein vorzeitiges Aktiven-Spielrecht erhalten. Ein Einsatz in der Herren-/Frauenmannschaft des Zweitvereins ist nicht zulässig.

Erklärvideo | Vorzeitiges Aktiven-Spielrecht

Ein Senioren-Zweitspielrecht kann dann genehmigt werden, wenn der Stammverein keine Senioren-Mannschaft am offiziellen wfv-Wettbewerb gemeldet hat.

Das Senioren-Zweitspielrecht ist durch den Zweitverein online in DFBnet Pass-Online (Modul –> Zweitspielrecht) zu beantragen. Die Genehmigung erteilt der Stammverein auf dem entsprechenden Antrag, der dem Zweitverein in Papierform vorliegen und mindestens zwei Jahre aufbewahrt werden muss, durch Unterschrift und Anbringen des Vereinsstempels. Der Spieler hat den Antrag ebenfalls zu unterschreiben.

Das Senioren-Zweitspielrecht wird ab dem Tag des Eingangs der vollständigen Unterlagen bzw. ab dem Tag der Online-Antragstellung erteilt und gilt bis zum Ende des aktuellen Kalenderjahres bzw. der laufenden Saison.

Erklärvideo Zweitspielrecht Senioren Ü32