Kinderfußball-Spieltage (U7-U9)

Bei den Bambini & F-Jugendlichen werden keine Meisterschaftsrunden ausgetragen. Stattdessen finden bei den U7- bis U9-Jährigen Kinderspieltage statt. Die drei Ziele: Spielfreude entfachen, Selbstvertrauen geben und Spielkompetenz entwickeln.

Der zentrale Gedanke hinter den Kinderspieltagen ist der, dass alle Kinder dieselbe Spielzeit bekommen, sich auf Augenhöhe gegen Gleichstarke austoben und die individuelle Entwicklung in den Mittelpunkt gestellt wird. Um dies zu gewährleisten, wird im Rahmen eines Pilotprojektes im sogenannten „Twin-Modus“ gespielt. Dabei treten auf zwei Spielfeldern jeweils dieselben Vereine gegeneinander an, die Aufteilung der Spieler erfolgt in Absprache zwischen den Trainern unter Berücksichtigung des Entwicklungsstandes der Kinder. Ein gemeinsamer Beginn und Abschluss runden die Kinderspieltage als feste Bestandteile ab.

Eindrücke vom Pilotspieltag Weiler zum Stein

Die Spielfelder

Grundsätzlich wird in den neuen Spielformen im Kinderfußball mit weniger Kindern auf kleineren Feldern gekickt. So erhöht sich die Zahl der Ballkontakte, Dribblings, Tore und somit Erfolgsmomente. Feldgröße und Spieleranzahl steigen mit der Altersklasse. Die Bambini (G-Jugend) spielen im Drei-gegen-Drei (oder Zwei-gegen-Zwei) , in der Pilotphase allerdings auf vier Minitore („Funino“) anstatt auf zwei. In der F-Jugend wird ebenfalls das Drei-gegen-Drei empfohlen, hier eignen sich höhenreduzierte Tore, um Fernschüsse zu verhindern. Der Aufbau der beiden Spielfelder ist wortwörtlich kinderleicht (siehe Videos zum Aufbau).

Spielfelder im Kinderfußball (PDF)

Die Regeln

Fußball ist, spätestens mit dem Aufkommen der Bambini, die klassische Einstiegssportart für Kinder. Dementsprechend lastet eine Verantwortung für die Entwicklung der Kinder auf dem Fußball, meint wfv-Verbandsjugendleiter Michael Supper: „Dass nicht nur die sportliche, sondern auch die soziale Kompetenz der Kinder entwickelt wird, halte ich für eine zentrale Stärke der neuen Spielformen im Kinderfußball.“ Wie in der Fair-Play-Liga in den unteren Altersklassen seit Jahren gewohnt, sollen die Kinder die Spielregeln möglichst selbstständig umsetzen. Schiedsrichter sind nicht im Einsatz, Trainer und Betreuer fungieren als Turnierleiter und sollen nur bei Bedarf eingreifen.

Die Regeln der Fairplay-Liga (PDF)

Imagefilm

Vorteile für Vereine

Ein Kinderfußball-Spieltag kann sich zu einem herrlichen Familientreffpunkt entwickeln, bei dem in entspannter Atmosphäre Kontakte geknüpft werden. Wenn die Kinder begeistert nach Hause gehen, erschöpft und glücklich ins Bett fallen, dann sind auch die Eltern glücklich. Dies spricht sich herum und der Fußballverein gewinnt an Attraktivität.